H. M. Nef · M. Abdel-Wahab · S. Achenbach ·M. Joner · B. Levenson · J.Mehilli · H. Möllmann · H. Thiele · R. Zahn · T. Zeus · A. Elsässer
Zusammenfassung
Die rasante Entwicklung der Stenttechnologien seit Einführung der perkutanen Katheterintervention vor 40 Jahren erfordert eine stetige Weiterbildung des interventionell tätigen Kardiologen im klinischen Alltag. Eine sorgfältige Auswahl der jeweiligen Stentprodukte unter Berücksichtigung der Studienergebnisse gehört zu den täglichen Aufgaben. Gleichzeitig muss den individuell unterschiedlichen klinischen Situationen des Patienten Rechnung getragen werden und in den Entscheidungsalgorithmus einfließen.Das Positionspapier soll einen Überblick über die derzeit in Deutschland verfügbaren medikamentös beschichteten Stents/Scaffolds und Ballons bieten. Darüber hinaus werden neben den Studienergebnissen der letzten Jahre insbesondere die klinischen Indikationen berücksichtigt und detailliert diskutiert. Schließlich werden die unterschiedlichen Aspekte im Rahmen der antithrombozytären Therapie nach PCI („percutaneous catheter interventions“) beleuchtet.
Literaturnachweis
Nef, H. M., Abdel-Wahab, M., Achenbach S. et al. Kardiologe 2018 · 12:26–52
doi/10.1007/s12181-017-0202-9
Dieses Positionspapier der DGK stellt die aktuelle Datenlage dar und formuliert
Expertenempfehlungen für die Behandlung von Patienten mit Device-detektiertem Vorhofflimmern (DDAF).
Die kardiale Computertomographie (CT) zum Ausschluss oder Nachweis einer koronaren Herzerkrankung (KHK) im Sinne einer erweiterten Risikostratifikation.
Die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (k-MRT) als ein zentrales
Diagnoseinstrument in der kardiovaskulären Medizin mit umfassender Analysemöglichkeiten von myokardialer Morphologie, Funktion
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Die kardiologische Weiterbildung steht vor Herausforderungen wie Digitalisierung und Arbeitszeitmodellen; gezielte Maßnahmen wie Mentoring und flexible Pfade sichern ihre Zukunft.
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