Nur für DGK Mitglieder

Vaskuläre Biologie (AG 4)

gegründet FT 1992, verlängert bis JT 2028

Ziele & Aufgaben

Die Arbeitsgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Aktivitäten zur Erforschung der Arteriosklerose innerhalb der DGK zu fördern und den Dialog sowohl unter den Mitgliedern als auch über die Arbeitsgruppengrenzen hinaus anzuregen. Der zentrale Stellenwert arteriosklerotischer Erkrankungen innerhalb der Kardiologie macht deutlich, wie groß der Bedarf durch die zunehmende Spezialisierung und Technisierung der klinischen Forschung wie auch der Grundlagenforschung auf diesem Gebiet ist und wie notwendig dadurch ein verstärkter, intensiver und kontinuierlicher Dialog ist. Um sowohl die Forschung als auch den Austausch zu unterstützen, ist die Arbeitsgruppe bestrebt, regelmäßige Symposien und Workshops zu verschiedenen Aspekten zu veranstalten und hierbei bewusst auch angrenzende Nachbardisziplinen einzubinden.

Sprecher & Nukleus

Sprecher & Stellvertreter

Prof. Dr. Sabine Steffens

LMU Klinikum der Universität München

Institut für Prophylaxe und Epidemiologie der Kreislaufkrankheiten

Pettenkoferstr. 9

80336 München

Sprecher

Prof. Dr. Holger Winkels

Herzzentrum der Universität zu Köln

Klinik III für Innere Medizin

Kerpener Str. 62

50937 Köln

Stellvertreter

Nukleus der Arbeitsgruppen

Dr. Simone-Franziska Glaser

Goethe Universität Frankfurt am Main

Zentrum für Molekulare Medizin, Institut für Kardiovaskuläre Regeneration

Theodor-Stern-Kai 7

60590 Frankfurt am Main

Prof. Dr. Claudia Goettsch

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden

Institut für Physiologie

Fetscherstr. 74

01307 Dresden

Priv.-Doz. Dr. Heidi Noels

Uniklinik RWTH Aachen

Institut für Molekulare Herz-Kreislaufforschung (IMCAR)

Pauwelsstr. 30

52074 Aachen

Prof. Dr. Hendrik Sager

Deutsches Herzzentrum München

Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen

Lazarettstr. 36

80636 München

Tel: 089 1218-4025

Fax: 089 1218-4013

hendrik.sager@tum.de

Prof. Dr. Philip Wenzel

Klinikum Darmstadt

Medizinische Klinik I

Grafenstr. 9

64283 Darmstadt

Impressionen aus der Spring School 2026

Die dritte gemeinsame Spring School, ausgerichtet von den Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – der Grundlagenarbeitsgruppe 4 „Vaskuläre Biologie“ sowie den klinischen Arbeitsgruppen 41 „Atherosklerose in der Klinik“, 23 „Herz und Diabetes“ und 19 „Kardiovaskuläre Hämostase und antithrombotische Therapie“ – fand am 13. und 14. März 2026 in Glashütten im Taunus statt. Aufbauend auf den Erfolgen der Jahre 2024 und 2025 stand auch diesmal der interdisziplinäre Austausch im Zentrum, um die Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Praxis im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu stärken und den Dialog zwischen klinisch und naturwissenschaftlich orientierten Nachwuchswissenschaftler:innen zu fördern.

 

Die wissenschaftliche Leitung übernahmen Prof. Claudia Goettsch (Dresden, AG 4), Prof. Hendrik Sager (München, AG 4 und AG 41), Prof. Christoph Olivier (Freiburg, AG 19) und Prof. Dennis Wolf (Freiburg, AG 23).
Mit insgesamt 46 aktiven Nachwuchswissenschaftler:innen entwickelt sich die Spring School zu einem lebendigen und inspirierenden Treffpunkt für den wissenschaftlichen Austausch und neue Impulse. Die Keynote Lecture von Prof. Triantafyllos Chavakis aus Dresden zum Thema „Trained immunity in chronic inflammatory disease“ gab wertvolle Einblicke in die Rolle des trainierten Immunsystems bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen und regte eine spannende und engagierte Diskussion an.
Die Sessions der einzelnen Arbeitsgruppen boten tiefgehende Einblicke in aktuelle Forschungsthemen - von der metabolischen Kontrolle vaskulärer Erkrankungen über die komplexen Zusammenhänge von Entzündung und Stoffwechsel bei Herzkrankheiten und Übergewicht bis hin zu innovativen Ansätzen im kardiovaskulären Risikomanagement und fortschrittlichen antithrombotischen Strategien.


Besonders lebendig gestalteten sich die zwei Poster-Sessions, in denen junge Forscher:innen ihre neuesten Ergebnisse in kleinen Gruppen vorstellen und mit erfahrenen Expert:innen diskutierten. Für ihre herausragenden Beiträge wurden Nivethitha Manickam (Frankfurt), Julia Stermann (München), Mark Colin Gissler (Freiburg) und Annika Braun (Frankfurt) mit Posterpreisen ausgezeichnet – herzlichen Glückwunsch!
Neben dem wissenschaftlichen Programm bot die Spring School zahlreiche Gelegenheiten zum Networking. Beim gemeinsamen Abendessen entwickelten sich offene und inspirierende Gespräche zwischen Nachwuchswissenschaftler:innen und erfahrenen Forschenden – eine wertvolle Grundlage für zukünftige Kooperationen und Karrierewege.


Die Spring School 2026 zeigte einmal mehr, wie wertvoll der interdisziplinäre Dialog zwischen Grundlagenforschung und Klinik ist. Darüber hinaus schafft die Spring School wertvolle Möglichkeiten für Sichtbarkeit, Vernetzung und Inspiration – zentrale Faktoren für den nachhaltigen wissenschaftlichen Erfolg unserer Nachwuchswissenschaftler:innen. Dank des Engagements aller Teilnehmenden, Vortragenden und Organisator:innen sind zwei intensive und unvergessliche Tage gelungen. Die Vorfreude auf die 4. Auflage der Spring School ist groß!

Gruppenfotos Teilnehmer der Spring School 2026

Das Programm der Spring School 2026 finden Sie hier.