Impressionen aus der Spring School 2026
Die dritte gemeinsame Spring School, ausgerichtet von den Arbeitsgruppen der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – der Grundlagenarbeitsgruppe 4 „Vaskuläre Biologie“ sowie den klinischen Arbeitsgruppen 41 „Atherosklerose in der Klinik“, 23 „Herz und Diabetes“ und 19 „Kardiovaskuläre Hämostase und antithrombotische Therapie“ – fand am 13. und 14. März 2026 in Glashütten im Taunus statt. Aufbauend auf den Erfolgen der Jahre 2024 und 2025 stand auch diesmal der interdisziplinäre Austausch im Zentrum, um die Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Praxis im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu stärken und den Dialog zwischen klinisch und naturwissenschaftlich orientierten Nachwuchswissenschaftler:innen zu fördern.
Die wissenschaftliche Leitung übernahmen Prof. Claudia Goettsch (Dresden, AG 4), Prof. Hendrik Sager (München, AG 4 und AG 41), Prof. Christoph Olivier (Freiburg, AG 19) und Prof. Dennis Wolf (Freiburg, AG 23).
Mit insgesamt 46 aktiven Nachwuchswissenschaftler:innen entwickelt sich die Spring School zu einem lebendigen und inspirierenden Treffpunkt für den wissenschaftlichen Austausch und neue Impulse. Die Keynote Lecture von Prof. Triantafyllos Chavakis aus Dresden zum Thema „Trained immunity in chronic inflammatory disease“ gab wertvolle Einblicke in die Rolle des trainierten Immunsystems bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen und regte eine spannende und engagierte Diskussion an.
Die Sessions der einzelnen Arbeitsgruppen boten tiefgehende Einblicke in aktuelle Forschungsthemen - von der metabolischen Kontrolle vaskulärer Erkrankungen über die komplexen Zusammenhänge von Entzündung und Stoffwechsel bei Herzkrankheiten und Übergewicht bis hin zu innovativen Ansätzen im kardiovaskulären Risikomanagement und fortschrittlichen antithrombotischen Strategien.
Besonders lebendig gestalteten sich die zwei Poster-Sessions, in denen junge Forscher:innen ihre neuesten Ergebnisse in kleinen Gruppen vorstellen und mit erfahrenen Expert:innen diskutierten. Für ihre herausragenden Beiträge wurden Nivethitha Manickam (Frankfurt), Julia Stermann (München), Mark Colin Gissler (Freiburg) und Annika Braun (Frankfurt) mit Posterpreisen ausgezeichnet – herzlichen Glückwunsch!
Neben dem wissenschaftlichen Programm bot die Spring School zahlreiche Gelegenheiten zum Networking. Beim gemeinsamen Abendessen entwickelten sich offene und inspirierende Gespräche zwischen Nachwuchswissenschaftler:innen und erfahrenen Forschenden – eine wertvolle Grundlage für zukünftige Kooperationen und Karrierewege.
Die Spring School 2026 zeigte einmal mehr, wie wertvoll der interdisziplinäre Dialog zwischen Grundlagenforschung und Klinik ist. Darüber hinaus schafft die Spring School wertvolle Möglichkeiten für Sichtbarkeit, Vernetzung und Inspiration – zentrale Faktoren für den nachhaltigen wissenschaftlichen Erfolg unserer Nachwuchswissenschaftler:innen. Dank des Engagements aller Teilnehmenden, Vortragenden und Organisator:innen sind zwei intensive und unvergessliche Tage gelungen. Die Vorfreude auf die 4. Auflage der Spring School ist groß!
Das Programm der Spring School 2026 finden Sie hier.