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2026

Curriculum Kardiologie

Aus der DGK-Akademie

Autoren

J. Bauersachs · B. Aßmus · S. Baldus · H. Billig · P. Breitbart · C. M. Bongarth · M. Buerke · G. P. Diller · O. Dörr · R. Dörr · D. Duncker · L. Eckardt · A. Elsässer1 · W. A. Fach1 · F. A. Flachskampf · S. Frantz · M. Gabelmann · R. Griebenow · S. Heinemann-Meerz · C. Jung · S. Kääb · I. Kindermann · G. Korosoglou · L. H. Lehmann · C. Lerchenmüller · P. Lugenbiel · F. Mahfoud* · G. Michels · U. Muller-Werdan · O. Oldenburg · S. Rosenkranz · W. Rottbauer · T. Rudolph · K. Rybak · S. Sack · B. Schmidt · R. Schnabel · N. Smetak · H. Thiele2 · C. Tiefenbacher1 · C. Waller · S. Blankenberg2 · N. Frey1, 2

1 für DGK-Akademie

2 für Vorstand der DGK

Für die Kommission für Klinische Kardiovaskuläre Medizin

Zusammenfassung

Die vorliegende zweite Aktualisierung des „Curriculum Kardiologie“ erfolgte während der laufenden Vorbereitungen für eine neue (Muster-)Weiterbildungsordnung ([M-]WBO) der Bundesärztekammer (BÄK), welche die 2018 veröffentlichte letzte Novellierung der (M-)WBO ersetzen wird. Die Kardiologie hat sich zwischenzeitlich in all ihren Bereichen erheblich weiterentwickelt, zahlreiche Zertifizierungen für Spezialisierungen werden von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) erteilt. Ziel dieses Curriculums ist es, aus Sicht der Fachgesellschaft aufzuzeigen, welche Kompetenzen Kardiologen heute beherrschen sollten. Neben der zunehmenden Spezialisierung innerhalb der Kardiologie muss es weiterhin ein gemeinsames Fundament der Kardiologie geben, eingebettet in das Fach „Innere Medizin“. Dieses Fundament beinhaltet den Grundstock an theoretischen Kenntnissen, an praktischen Fähigkeiten (Kompetenzlevel I–III) und an beruflich professioneller Einstellung der (angehenden) Kardiologen. Den Weiterzubildenden soll das Curriculum die Möglichkeit geben, die Weiterbildungszeit so effizient wie möglich zu strukturieren und das Erlernte anschließend im Sinne eines „Berufslebens-langen“ Qualifizierens zu bewahren und auszubauen. Die einzelnen Blöcke der Weiterbildung sind dabei
1) „Kardiologische Basisuntersuchung“;
2) „Allgemeine Kardiologie“;
3) „Kardiale Bildgebung (Echokardiographie, Magnetresonanztomographie,
Computertomographie, Nuklearkardiologie)“;
4) „Rhythmologie“;
5) „Kathetergestützte Diagnostik und Therapie angeborener und erworbener Erkrankungen des Herzens und der Gefäße“ (Herzkatheterdiagnostik und-intervention);
6) „Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin“,
7) „Digitale Kardiologie“.
Das Curriculum möchte aber nicht nur die Weiterzubildenden, sondern auch die Weiterbildenden und die Ärztekammern erreichen und aufzeigen, welche Inhalte und Fertigkeiten nach Ansicht der DGK in der Weiterbildung Kardiologie vermittelt werden sollen. In der Weiterbildung ist seit dem Update des Curriculum 2020 insbesondere ein eigenes Kapitel „Digitale Kardiologie“ hinzugekommen, welches die stürmische Entwicklung in diesen Bereichen abbildet. Weiterhin ist die Kompetenz der Kardiologen in der kardialen Bildgebung essenziell. Nur die „multimodale“ Vernetzung der kardialen Bildgebung mit den Säulen „Echokardiographie“, „Magnetresonanztomographie“ „Computertomographie“ und „Nuklearkardiologie“ mit der klinischen Kompetenz erlaubt eine optimale Behandlung der Herzpatienten.

Literaturnachweis

Bauersachs, J., Aßmus, B., Baldus, S. et al. 

Curriculum Kardiologie.

Kardiologie (2026)

https://doi.org/10.1007/s12181-026-00806-7

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