Frau hält rotes Herz und Geldmünzenstapel

Effektiv und wirtschaftlich antikoagulieren im Versorgungsalltag

Die direkte orale Antikoagulation ist heute fester Bestandteil der kardiovaskulären Versorgung. Neben klinischer Wirksamkeit und Sicherheit rücken dabei zunehmend auch gesundheitsökonomische Aspekte in den Fokus. Der Artikel zeigt, welche Rolle Tagestherapiekosten, Rabattverträge und Verordnungssicherheit bei der DOAC-Verordnung spielen können – im Einklang mit dem Wirtschaftlichkeitsgebot.

Bildquelle (Bild oben): iStock/Anon Pitipong

Von Daiichi Sankyo

 

05.01.2026

In diesem Artikel zur wirtschaftlichen Antikoagulation bei Vorhofflimmern erfahren Sie mehr über:

 

  • Das Zusammenspiel von medizinischem Bedarf und Wirtschaftlichkeitsgebot in der Antikoagulation
  • Konkrete Tipps zu Kosten, Planbarkeit und Verordnungssicherheit bei der Verschreibung von DOACs
  • Wirtschaftliche Aspekte im Einklang mit klinischer Evidenz
  • Rabattverträge und Dokumentation

Antikoagulation zwischen medizinischem Anspruch und Wirtschaftlichkeitsgebot

Thromboembolische Ereignisse wie ischämischer Schlaganfall und tiefe Venenthrombosen gehören neben einem Myokardinfarkt zu den häufigsten Auslösern eines akuten Koronarsyndroms und stellen damit eine relevante Ursache für Morbidität und Mortalität dar.1,2 Insbesondere bei Patient:innen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) ist eine effektive und dauerhaft umsetzbare Antikoagulation essenziell, um das Risiko schwerwiegender Komplikationen zu reduzieren.3

 

Direkte orale Antikoagulanzien (DOACs) haben sich in diesem Kontext als praxisnahe Therapieoption etabliert.3 Sie ermöglichen eine leitliniengerechte Antikoagulation ohne routinemäßige Gerinnungskontrollen und bieten damit sowohl für Patient:innen als auch für Ärzt:innen Vorteile im Versorgungsalltag. Neben Wirksamkeit und Sicherheit gewinnen jedoch zunehmend auch ökonomische Aspekte an Bedeutung.

 

Vor dem Hintergrund steigender Arzneimittelausgaben sind Ärzt:innen im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung verpflichtet, das Wirtschaftlichkeitsgebot gemäß § 12 SGB V zu berücksichtigen. Eine wirtschaftliche Verordnung soll dabei ausreichend, zweckmäßig und notwendig sein – ohne die Qualität der Patientenversorgung zu beeinträchtigen.4

Wirtschaftlichkeit konkret gedacht: Kosten, Planbarkeit und Verordnungssicherheit

Bei der Auswahl eines geeigneten DOACs spielen neben medizinischen Kriterien zunehmend auch Aspekte wie Tagestherapiekosten, Preisstabilität und Erstattungsmodalitäten eine Rolle. Gerade bei langfristigen Therapien ist eine verlässliche Kostenstruktur für Ärzt:innen wie auch für das Gesundheitssystem von Bedeutung.

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