Kambis Mashayekhi · Alexander Bufe · Gerald S. Werner · Nikos Werner · Markus Meyer-Gessner · Christoph Liebetrau · Ralf Zahn* · Benny Levenson · Helge Möllmann · Holger Nef · Michael Behnes
* Für die Kommission für Klinische Kardiovaskuläre Medizin der DGK
Zusammenfassung
Die perkutane Koronarintervention (PCI) von chronischen Koronarverschlüssen (CTO-PCI) hat sich in der letzten Dekade stetig weiterentwickelt und geht mittlerweile mit Erfolgsraten von über 85% einher. Die Ausbildung zum selbstständigen CTO-Operateur dauert oft mehrere Jahre und Bedarf neben institutionellen Voraussetzungen eines hohen Eigenengagements zur ständigen Weiterbildung. Randomisierte Daten konnten zwar eine symptomatische Verbesserung, aber bisher keine Mortalitätssenkung nacherfolgreicher Koronarintervention zeigen. Umso entscheidender ist die richtige Patientenauswahl verbunden mit einer niedrigen periinterventionellen Komplikationsrate. Um dies zu gewährleisten, hat sich die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DKG) entschieden, ein Positionspapier für allein Praxen und Krankenhäusern tätigen Kardiologen, insbesondere aber auch für alle interventionellen Kardiologen zu verfassen. Zielführend erscheint eine bundesweite Etablierung von spezialisierten CTO-Zentren. Nur dadurch können diese hochkomplexen Prozeduren dem Patienten gegenüber mit einem niedrigen und somit vertretbaren Risiko angeboten werden.
Literaturnachweis
Mashayekhi, K., Bufe, A., Werner, G.S. et al.
Behandlung von chronischen Koronarverschlüssen (CTO) – Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Kardiologe 15, 320–340 (2021). https://doi.org/10.1007/s12181-021-00486-5
Das aktualisierte Positionspapier stellt die aktuelle Evidenz, Techniken und Qualitätsstandards dar, die sich seit 2017 gemeinsam mit Indikation, Technik und Rolle der Ablation in der Therapie deutlich gewandelt haben.
Dieses Positionspapier der DGK stellt die aktuelle Datenlage dar und formuliert
Expertenempfehlungen für die Behandlung von Patienten mit Device-detektiertem Vorhofflimmern (DDAF).
Die kardiale Computertomographie (CT) zum Ausschluss oder Nachweis einer koronaren Herzerkrankung (KHK) im Sinne einer erweiterten Risikostratifikation.
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