Frauen, die außerhalb des Krankenhauses einen Herzstillstand erleiden, werden seltener wiederbelebt und sterben danach häufiger als Männer. Darauf weist eine aktuelle Studie aus den Niederlanden hin.
Eine frühzeitige P2Y12-Hemmer-Monotherapie im Anschluss an eine nur kurze duale Antiplättchentherapie ist auch nach „komplexen“ Koronarinterventionen eine vorteilhafte Strategie zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse, bestätigt eine neue Metaanalyse.
Andexanet-alfa, das erste in der EU zugelassene Faktor-Xa-Inhibitor-Antidot zur Behandlung lebensbedrohlicher Blutungen bei Antikoagulation mit Rivaroxaban oder Apixaban, ist seit dem 1. September verfügbar, teilt die Portola Deutschland GmbH mit.
Auch Frauen über 60 Jahre haben einer neuen Studie zufolge ein gesteigertes Risiko für Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach einer COVID-19-Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin.
Dänische Forscher sehen eine Beziehung zwischen einigen Antihypertensiva und einem niedrigeren Risiko für Depressionen. Ob dieser Zusammenhang kausaler Natur ist, ist allerdings noch die Frage.
Eine nach TIA oder leichtem Schlaganfall sofort begonnene Sekundärprävention mit Acetylsalicylsäure (ASS) scheint klinisch besonders effektiv sein. Dafür sprechen Ergebnisse einer aktuellen Re-Analyse von Daten aus bereits vorliegenden randomisierten kontrollierten Studien.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich eine Handvoll Nüsse zu essen. Studien deuten darauf hin, dass sie unter anderem vor kardiovaskulären Erkrankungen schützen könnten.
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