Im Mittelpunkt von „Leicht ums Herz“ stehen zwei starke Stimmen: Dr. med. Ulrike Rudolph, Psychokardiologin am Universitätsklinikum Leipzig, und Gerald Asamoah, ehemaliger Profifußballer. Gemeinsam möchten sie das Bewusstsein für die enge Wechselwirkung zwischen Herzinsuffizienz, psychischer Gesundheit und Bewegung zu stärken – sowohl bei Betroffenen und Angehörigen als auch bei medizinischem Fachpersonal.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie die Herzinsuffizienz wirken sich nicht nur auf die kardiale Funktion, sondern auch auf die Psyche aus.1,2,3 Viele Betroffene erleben die Diagnose als tiefgreifenden Einschnitt in ihr Leben. Angst, Erschöpfung und depressive Verstimmungen sind häufige Begleiter.2 Rund 20 Prozent der Patient:innen mit Herzschwäche leiden an Depressionen – ein Faktor, der den Krankheitsverlauf erheblich beeinflussen kann.4
Die zentrale Botschaft der Veranstaltung: Schon leichte körperliche Aktivität kann dazu beitragen, das Herz zu stärken und das seelische Wohlbefinden zu fördern. Bewegung wirkt stimmungsaufhellend, reduziert Stress und fördert die Selbstwirksamkeit3 – ein Aspekt, der auch für Praxisteams in der Betreuung von Patient:innen zunehmend an Bedeutung gewinnt.3
Dr. med. Ulrike Rudolph, Psychokardiologin am Universitätsklinikum Leipzig, erläutert die psychischen Auswirkungen einer Herzinsuffizienz und gibt praxisnahe Empfehlungen, wie Bewegung auch bei eingeschränkter Belastbarkeit umgesetzt werden kann. Im Anschluss berichtet Gerald Asamoah, ehemaliger Profifußballer, offen über seinen Alltag mit einem angeborenen Herzfehler und demonstriert einfache, herzgesunde Übungen, die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen.
Die Veranstaltung verdeutlichte: Herzgesundheit und psychisches Wohlbefinden sind eng miteinander verknüpft. Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung können nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Stabilität von Herzpatient:innen nachhaltig stärken.
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