Fröhliche, attraktive Frau, die mit ihren Händen eine Herzgeste macht

#GoRed for Women 2026: Kein Frauenherz wird übersehen

Frauen leiden anders – damit die weiblichen Risikoprofile und Symptome kardiovaskulärer Erkrankungen konsequent berücksichtigt und Patientinnen zu aktiver Herzprävention ermutigt werden, setzt der Aktionstag „#GoRed – Frauenherzen schlagen anders“ erneut ein Zeichen für die Herzgesundheit von Frauen.

Bildquelle (Bild oben): iStock/Mariia Vitkovska

Von Daiichi Sankyo

 

04.02.2026

In diesem Artikel zu geschlechterspezifischen Unterschieden im Lipidmanagement erfahren Sie mehr über:

 

  • den Stellenwert des Risikobewusstseins für kardiovaskuläre Erkrankungen
  • geschlechterspezifische Symptome akuter kardiovaskulärer Ereignisse
  • Besonderheiten des hormonabhängigen LDL-C-Spiegels und Herausforderungen im Lipidmanagement
  • die Versorgungslücke hinsichtlich LDL-C-Zielwerterreichung insbesondere bei Frauen
  • evidenzbasierte orale Therapieoptionen

Am ersten Freitag im Februar – 2026 am 6. Februar – macht der internationale Aktionstag „Go Red for Women“, ebenso wie die nationale Initiative „#GoRed – Frauenherzen schlagen anders“ in Deutschland, erneut auf die Herzgesundheit von Frauen aufmerksam. Das diesjährige Motto lautet „Kein Frauenherz wird übersehen“. Im Mittelpunkt stehen geschlechterspezifische Unterschiede in der kardiovaskulären Medizin und deren Bedeutung für Diagnostik und Therapie. Für die klinische Praxis folgt daraus: weibliche Risikoprofile und Symptomkonstellationen konsequent einbeziehen und Patientinnen gezielt zu einer aktiven Herzprävention motivieren.

Krankheitslast vs. Wahrnehmung: Warum Awareness klinisch relevant ist

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind mit 2,2 Mio. Todesfällen jährlich die häufigste Todesursache bei Frauen in Europa.1 Eine europaweite Umfrage zeigt jedoch: Nur 12,2 % der Befragten sehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen als größte Gesundheitsbedrohung – deutlich häufiger werden Krebs (33,6 %) oder Demenz/Alzheimer (29,3 %) genannt.2 Diese „Fear Gap“ kann beeinflussen, wie Beschwerden eingeordnet werden und wie schnell im Akutfall Hilfe gesucht wird. Awarenesskampagnen wie „#GoRed for Women“ können dazu beitragen, Diagnostikwege zu verkürzen und das Timing bei Verdacht auf schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse zu verbessern.3

Geschlechterspezifische Diagnostik: Symptome konsequent mitdenken

In der Akutsituation kann die Berücksichtigung geschlechterspezifischer Unterschiede für die Diagnostik entscheidend sein, denn die klinische Präsentation kardiovaskulärer Erkrankungen unterscheidet sich bei Frauen teils deutlich von der bei Männern.


Die Hauptsymptome für einen Herzinfarkt sind:

Bei Männern: Starke, klar lokalisierte Brustschmerzen4
Bei Frauen: Seltener starke Brustschmerzen, meist eher ein Druck- oder Engegefühl in der Brust; unspezifische Symptome wie Depressionen, Erbrechen, epigastrische Schmerzen, Kurzatmigkeit/Atemnot, Schweißausbrüche, Übelkeit, Ziehen in den Armen4

 

Eine gezielte Sensibilisierung hinsichtlich dieser Unterschiede kann das Risiko einer verspäteten oder ausbleibenden Diagnosestellung und damit verbundenen Schicksalen bis hin zu Todesfällen reduzieren.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Inhalt zu sehen.

Nur für Health Care Professionals

Falls Sie DGK-Mitglied sind oder bereits einen Account angelegt und den HCP-Nachweis erbracht haben, loggen Sie sich ein, um diesen Beitrag zu sehen.


Zum Login werden Sie auf eine Seite der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e. V. weitergeleitet.  Bitte beachten Sie dort die Nutzungsbedingungen. 

Falls Sie kein Mitglied der DGK sind und noch keinen Account erstellt haben bzw. den HCP-Nachweis noch einreichen müssen, holen Sie dies bitte hier nach.

Vorteile einer DGK-Mitgliedschaft

  • kostenloser Eintritt zur traditionellen Jahrestagung in  Mannheim und den DGK Herztagen
  • kostenloser Zugriff auf die Video-Ressourcen der Kongresse
  • Zugriff auf alle Inhalte von Herzmedizin.de
  • kostenlose Zusendung der Vor- und Tagungsprogramme, der Zeitung Cardio News sowie des Jahresberichts
  • ermäßigter Bezug verschiedener Zeitschriften
  • Kostenvorteile bei der Buchung von Kursen der DGK-Akademie
Geförderter Inhalt

Über geförderte Inhalte

Bitte beachten Sie, dass die Verantwortung für die Inhalte der Artikel bei den jeweiligen Förderern liegt. Jeder Förderer trägt mit seiner finanziellen Zuwendung dazu bei, unsere redaktionelle Arbeit in anderen Bereichen des Portals zu unterstützen.

Das könnte Sie auch interessieren

Eine schwedische Registerstudie untersuchte bei Personen mit Herzinsuffizienz die Auswirkungen von Extremtemperaturen. Prof. J. Bauersachs kommentiert.
Herz im Eis

Publications from Medical Societies – this time: ESC statement on non-amyloid specific treatment for transthyretin cardiac amyloidosis. By Dr. P. García-Pavia.
quick-dive-tauchgang-shutterstock-343349687-600x338px

AHA Congress 2025 | DIGIT-HF: Subanalyse zur Wirksamkeit von Digitoxin bei älteren und jüngeren Personen mit HFrEF. Kommentar von Prof. B. Aßmus.
new-orleans-shutterstock-1408786349-16zu9-600x338