A. Yilmaz· J. Bauersachs · I. Kindermann · K. Klingel · F. Knebel · B. Meder · C. Morbach · E. Nagel · E. Schulze-Bahr · F. aus dem Siepen · N. Frey*
*Für die Kommission für Klinische Kardiovaskuläre Medizin der DGK
Zusammenfassung:
Systemische Amyloidoseformen, die das Herz betreffen, sind v. a. die Leichtketten (AL)- und die ATTR-Amyloidosen, bei der es zur Ablagerung von fehlgefaltetem Transthyretin kommt (entweder als Wildtyp -Form oder mutiert ). Neben speziellen kardialen Biomarkern stehen heutzutage moderne nichtinvasive Bildgebungsverfahren wie das Herz-MRT oder szintigraphische Verfahren zur Verfügung, die die konventionelle Echokardiographie ergänzen und neben der Diagnose einer kardialen Amyloidose auch noch eine exakte Erfassung des Ausprägungsgrades ermöglichen. Als invasives diagnostisches Verfahren spielt die Endomyokardbiopsie weiterhin eine zentrale Rolle für die histopathologische Verifizierung bzw. Subtypisierung der kardialen Amyloidose. Wesentliches Ziel des in diesem Positionspapier skizzierten Diagnosepfades ist es, das Vorliegen einer kardialen Amyloidose möglichst sicher und frühzeitig zu erfassen, das Ausmaß der kardialen Amyloidose genau zu charakterisieren, die zugrunde liegende Amyloidoseform sicher zu identifizieren und anschließend eine gezielte Behandlung zu ermöglichen.
Literaturnachweis
Yilmaz, A., Bauersachs, J., Kindermann, I. et al. Kardiologe (2019) 13: 264. https://doi.org/10.1007/s12181-019-00344-5
Parallel veröffentlicht in Clinical Research in Cardiology: https://link.springer.com/article/10.1007/s00392-020-01799-3
Dieses Positionspapier der DGK stellt die aktuelle Datenlage dar und formuliert
Expertenempfehlungen für die Behandlung von Patienten mit Device-detektiertem Vorhofflimmern (DDAF).
Die kardiale Computertomographie (CT) zum Ausschluss oder Nachweis einer koronaren Herzerkrankung (KHK) im Sinne einer erweiterten Risikostratifikation.
Die kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (k-MRT) als ein zentrales
Diagnoseinstrument in der kardiovaskulären Medizin mit umfassender Analysemöglichkeiten von myokardialer Morphologie, Funktion
und nicht-invasiver quantitativer Gewebedifferenzierung.
Die kardiologische Weiterbildung steht vor Herausforderungen wie Digitalisierung und Arbeitszeitmodellen; gezielte Maßnahmen wie Mentoring und flexible Pfade sichern ihre Zukunft.
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