Mehr Förderung für Medical Scientists

 

Für eine gute translationale Forschung werden neben Klinikern Medical Scientists benötigt. Medical Scientists sind Wissenschaftler:innen mit einem Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) oder einem vergleichbaren Abschluss (PhD), die im Bereich Life Science arbeiten, aber keinen Kontakt zu Patient:innen haben. Bedauerlicherweise gibt es nur wenige Förderprogramme für Medical Scientists, insbesondere in der kardiovaskulären Forschung, und unbefristete Stellen im akademischen Mittelbau fehlen. Daher wandern gut ausgebildete Wissenschaftler:innen immer noch ins Ausland ab. Wie lässt sich dieser Trend stoppen? Der Herausgeber der Herzmedizin, PD Dr. Perings, spricht im Rahmen der Herztage 2023 mit der Vorsitzenden der Kommission für Experimentelle Kardiovaskuläre Medizin, Prof. Streckfuß-Bömeke, über Chancen und Risiken von Medical Scientists.

 

Bildquelle (Bild oben): andy_boehler – stock.adobe.com

Von:

Romy Martínez & Dr. Heidi Schörken 

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

25.10.2023


Videointerview: Medical Scientists

mit Prof. Katrin Streckfuß-Bömeke, Vorsitzende der KEK und PD Dr. Stefan Perings, Herausgeber Herzmedizin.de

Weiterführende Links

Hier finden Sie Informationen zur Kommission für Experimentelle Kardiovaskuläre Medizin (KEK) und zum White Paper über den Medical Scientist des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

 

Zwei Masterprogramme, die den Medical Scientist im kardiovaskulären Bereich in Deutschland ausbilden:

 

 

Während der Herztage in Bonn fand der vierte DGK und DZHK Translational Workshop der KEK unter dem Motto "Medical Scientists in Cardiovascular Research: contents, structures, challenges, needs" statt. Hier finden Sie zum Download: Programm und Gruppenfoto

DGK und DZHK Translational Workshop, 5.10.2023, Herztage Bonn DGK und DZHK Translational Workshop, 5.10.2023, Herztage Bonn

Zur Übersichtsseite "Berichterstattung DGK Herztage 2023"

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