Interview: Palliativversorgung bei Herzinsuffizienz
Dr. Mark Weber-Krüger (Universitätsmedizin Göttingen) spricht als Erstautor noch vor der Veröffentlichung des Konsensuspapiers „Therapiezielfestlegung und -änderung im Verlauf der chronischen Herzinsuffizienz“ der DGK-Projektgruppe 12 „Ethik in der Kardiologie“ im Januar 2026 über seine Rolle im Erstellungsprozess, dessen Ziel es ist, einen ethischen und juristischen Rahmen in der Palliativversorgung von Herzinsuffizienzbetroffenen zu setzen.
Das Paper ist das erste Projekt der wiederaufgelegten DGK-Projektgruppe „Ethik in der Kardiologie“.
Mitbeteiligt waren neben der Arbeitgruppe 10 „Herzinsuffizienz“ auch die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie, der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin.
Schwerpunkte sind, einen ethischen und juristischen Rahmen für Therapiemöglichkeiten zu setzen sowie ein palliatives Therapieangebot für Patientinnen und Patienten aufzuzeigen.
Das Paper soll Ärztinnen und Ärzten Hilfestellungen geben, Therapieziele zu erarbeiten und im Verlauf zu verändern – ein Thema mit steigender Relevanz bei fortschreitender Erkrankung.
Nächste Schritte sollen die praktische Umsetzung in den Fokus rücken, z. B. bei der Frage, wann der Zeitpunkt einer Übertherapie erreicht ist.
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