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Stellenwert von Wearables in der Hypertonie-Früherkennung

DGK-Jahrestagung 2026 | Was ist die Rolle von Wearables wie Smartwatches in der kardiologischen Früherkennung? Prof. Christina Magnussen zieht Vergleiche zu etablierten Screening-Strategien im Bereich der Bluthochdruckmessung, bewertet Validität und Risiken und skizziert eine sinnvolle Integration von Wearables in bestehende Versorgungspfade.

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

 

14.04.2026

Bildquelle (Bild oben): m:con / Ben van Skyhawk

Take-aways

  • Wearables sind ein hilfreiches Tool zur Früherkennung von Hypertonie, insbesondere durch kontinuierliche Messungen – sie ersetzen jedoch keine validierten medizinischen Messinstrumente.
  • Auch CE-zertifizierte Systeme zur Blutdruckmessung am Handgelenk stellen zwar einen Fortschritt dar, sind aber störanfälliger und weniger zuverlässig als die standardisierte Oberarmmessung und können diese nicht ersetzen.
  • Ein zentrales Risiko liegt in Fehlmessungen und Fehlinterpretationen, die bei Patientinnen und Patienten zu Verunsicherung führen können – Wearables sollten daher als Frühwarnsystem, nicht als Diagnosetool verstanden werden.
  • In der klinischen Praxis zeigt sich bereits ein Effekt: Mehr Menschen kommen mit Verdachtsdiagnosen durch Wearables, was zur früheren Abklärung beitragen kann.
  • Wearables erreichen aktuell vor allem gesundheitsbewusste Personen, während eigentliche Risikogruppen oft nicht erfasst werden – dennoch sind sie ein wichtiger Schritt in Richtung besserer Früherkennung.

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