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Digitalimpulse: CT-gestützte Interventionen im Katheterlabor

Digitalisierung in der Kardiologie an einem konkreten Anwendungsfeld illustriert: Prof. Grigorios Korosoglou (GRN-Klinik Weinheim und Eberbach) berichtet im Interview anhand von Praxisfällen über den digitalen Fortschritt bei Interventionen im Katheterlabor. Im Fokus steht dabei die Rolle der Computertomographie, die sowohl zur Planung als auch während der Eingriffe unterstützend zum Einsatz kommt. Zudem werden Perspektiven der Integration einer noch stärkeren digitalen Komponente in die Prozedur vorgestellt.

 

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In der Interviewreihe „Digitalimpulse“ geht es um die neuesten Trends und Entwicklungen im Bereich der digitalen Kardiologie. Aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Telemedizin, Wearables oder auch Social Media stehen im Mittelpunkt.

Von:

PD Dr. Philipp Breitbart

Rubrikleiter Digitale Kardiologie

 

09.06.2026

 

Bildquelle (Bild oben): Tomas Luka / Shutterstock.com

Take-aways

  • CT wird nicht nur zur Diagnose, sondern zunehmend zur Interventionsplanung genutzt: CT-Angiografien sollen künftig nicht nur zum Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung dienen, sondern gezielt genutzt werden, um Koronarinterventionen im Katheterlabor vorzubereiten und zu steuern. So sollen die Patientensicherheit erhöht sowie die Strahlen- und Kontrastmittelbelastung reduziert.

  • CT-Informationen verbessern die Planung komplexer Eingriffe: CT-Bilder liefern wichtige Informationen zu Verkalkungen, Gefäßgröße, Stenosen oder Bifurkationen. Dadurch können Interventionen gezielter vorbereitet werden, etwa bei der Wahl von Ballons, Stentgrößen oder der Einschätzung schwieriger Läsionen.

  • Die CT-Unterstützung erfolgt auch während der Prozedur: So kann unsteriles Team die Intervention in Echtzeit anhand der CT-Daten begleiten, Empfehlungen zu Angulationen, Gefäßdurchmessern und Stentlängen geben und die Durchführung im Katheterlabor unterstützen.

  • Die Zukunft liegt in stärkerer Integration und Co-Registrierung: Als Perspektive wird genannt, CT-Bilder künftig direkt mit der Angiografie zu koppeln, um Eingriffe noch präziser zu simulieren und durchzuführen – bis hin zur Vision, Interventionen nahezu kontrastmittelfrei und mit vorab simulierten Kathetern und Drahtführungen zu ermöglichen.

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