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Digitalimpulse: Telemonitoring bei Herzinsuffizienz

Wie kann Telemonitoring in der Praxis unterstützen? Dr. Fabian Kerwagen (Uniklinikum Würzburg) stellt im Interview praxisnah die Nutzung der Technologie anhand deren Anwendung bei Herzinsuffizienz vor. Er klärt über das Vorgehen in der Praxis auf, das sich an den Ergebnissen der TIM-HF2-Studie orientiert.

 

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In der Interviewreihe „Digitalimpulse“ geht es um die neuesten Trends und Entwicklungen im Bereich der digitalen Kardiologie. Aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Telemedizin, Wearables oder auch Social Media stehen im Mittelpunkt.

Von:

Dr. Konstanze Betz

Rubrikleiterin Digitale Kardiologie

 

12.08.2026

 

Bildquelle (Bild oben): Tomas Luka / Shutterstock.com

Take-aways

  • Telemonitoring soll Rehospitalisierungen bei Herzinsuffizienz reduzieren: Nach der Entlassung werden Gesundheitsdaten (z. B. EKG, Blutdruck, Gewicht) von zu Hause an ein Telemedizinzentrum übermittelt. Daraus werden dann konkrete therapeutische Maßnahmen abgeleitet.

  • Telemonitoring ist in Deutschland strukturell verankert, aber aktuell auf bestimmte Patientengruppen begrenzt: Seit GBA-Beschluss (2020) und EBM-Abrechnung (2021) kann Telemonitoring regulär in die Versorgung integriert werden. Derzeit werden vor allem Betroffene mit HFrEF (Ejektionsfraktion <40 %) und erhöhtem Rehospitalisierungsrisiko eingeschlossen.

  • Studienergebnisse deuten auf breiteren Nutzen hin: Laut der Auswertung der TIM-HF2-Studie zeigt sich ein positiver Effekt des nicht-invasiven Telemonitorings über verschiedene Ejektionsfraktionen hinweg.

  • Telemonitoring könnte Versorgungsunterschiede ausgleichen: Analysen der TIM-HF2-Daten legen nahe, dass besonders Personen mit längeren Wegen zur kardiologischen Versorgung profitieren.

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