B. Nowak · C.W. Israel · S. Willems · D. Bänsch · C. Butter · N. Doll · L. Eckardt · J.C. Geller
· T. Klingenheben · T. Lewalter · B. Schumacher · C. Wolpert
Zusammenfassung
Der Einsatz von Elektrokautern kann bei Patienten mit Herzschrittmachern oder implantierten Kardiovertern/Defibrillatoren eine Vielzahl von Störungen bis hin zu Aggregatbeschädigungen zur Folge haben. Ihr Einsatz muss daher in jedem Fall kritisch hinterfragt werden. Sofern Elektrokauter bei diesen Patienten eingesetzt werden müssen, werden hier Empfehlungen für die prä- und postoperativen Maßnahmen bei beiden Aggregattypen gegeben. Diese betreffen sowohl die notwendigen Kontrollen als auch erforderliche Umprogrammierungen. Weiterhin werden intraoperative Maßnahmen empfohlen, um Interferenzen zwischen Elektrokauter und implantiertem Aggregat zu vermeiden. Grundsätzlich sollten bevorzugt bipolare Kauter eingesetzt werden, da diese ein geringeres Risiko für Störbeeinflussungen aufweisen.
Literaturnachweis
Der Kardiologe 2010, Band 4, Nr. 5
Der Kardiologe 2010: 4:383 - 388
Ausbildung und Expertise in hämodynamischem Monitoring ist unverzichtbar und unterstreicht
die zentrale Rolle des internistisch-kardiologisch ausgebildeten Intensivmediziners.
Voraussetzungen zur sicheren Durchführung von kardialen Magnetresonanztomographie(CMR)-Untersuchungen sowohl bei Patienten mit bedingt MRT-sicheren CIEDs als auch solchen mit nicht MRT-getesteten (älteren) CIEDs.