EKG-Illustration mit Herz im Zentrum

Orale Kombinationstherapie in US- und EU-Leitlinien verankert

Zwei aktuelle Leitlinien, ein übereinstimmendes Signal: Die DGK-Pocket-Guideline Dyslipidämie 2025 und die 2026 ACC/AHA Guideline on the Management of Dyslipidemia positionieren Nicht-Statin-Therapien als evidenzbasierte Eskalationsoptionen im lipidsenkenden Stufenschema – als Add-on zur maximal tolerierten Statintherapie ebenso wie bei Statinintoleranz. 

Bildquelle (Bild oben): iStock/filo

Von Daiichi Sankyo

 

20.04.2026

In diesem Artikel erfahren Sie:

 

  • dass trotz klarer LDL-C-Zielwerte eine erhebliche Versorgungslücke bei Hochrisiko-Patient:innen besteht
  • welche orale Wirkstoffklasse zwei aktuelle Leitlinien erstmals transatlantisch übereinstimmend empfehlen
  • was das ESC/EAS Focused Update 2025 und die DGK-Pocket-Guideline konkret empfehlen
  • wie die 2026 ACC/AHA-Leitlinie orale Lipidsenker neu positioniert
  • welche Studiendaten hinter den Leitlinienempfehlungen stehen
  • was die neuen Empfehlungen für Ihre tägliche Therapieentscheidung bedeuten

Unverändert große Versorgungslücke – wachsende Leitlinienklarheit

LDL-Cholesterin (LDL-C) ist kausal an der Entstehung und dem Fortschreiten atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ASCVD) beteiligt.1 Internationale Registerdaten zeigen, dass ein Großteil der Patient:innen mit hohem oder sehr hohem kardiovaskulärem Risiko die leitlinienkonformen LDL-C-Zielwerte derzeit nicht erreicht – obwohl das Prinzip „je niedriger, desto besser“ nach aktuellem Kenntnisstand für alle Personengruppen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko gilt.2


Mit dem ESC/EAS Focused Update 2025 zur Leitlinie Dyslipidämie, das aktuell von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als DGK-Pocket-Guideline adaptiert wurde, sowie der im März 2026 publizierten amerikanischen 2026 ACC/AHA-Leitlinie (American College of Cardiology, American Heart Association) liegen nun zwei Konsensuswerke vor, die den therapeutischen Handlungsspielraum bei der LDL-C-Senkung europaweit und in den USA konkretisieren.2–4 Beide teilen eine Kernbotschaft: LDL-C-Werte sollen frühzeitig und intensiv gesenkt werden. Dabei gehen beide Leitlinien über eine bloße Bekräftigung von Statin-Empfehlungen hinaus: Sie benennen explizit weitere orale Therapieoptionen mit nachgewiesenem kardiovaskulärem Nutzen – und schaffen damit erstmals transatlantisch einheitliche Orientierung darüber, wann und für wen eine Eskalation über die Statintherapie hinaus indiziert ist.

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