Ziele & Aufgaben
Im Cluster Prävention haben sich sieben Arbeitsgruppen der DGK zusammengeschlossen: AG 14 Rehabilitative Kardiologie, AG 23 Herz und Diabetes, AG 30 Psychosoziale Kardiologie, AG 32 Sportkardiologie, AG 41 Atherosklerose in der Klinik, AG 43 Arterielle Hypertonie und AG 47 Präventive Kardiologie. Ziel des Clusters ist es, die vielfältigen Aspekte der kardiovaskulären Prävention fachübergreifend zu bündeln und die Prävention als zentrale Säule der kardiovaskulären Medizin weiter zu stärken.
Das Cluster Prävention widmet sich der wissenschaftlichen Bearbeitung primär- und sekundärpräventiver Fragestellungen, der Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie der Entwicklung von Leitlinien, Konsensus- und Positionspapieren. Im Mittelpunkt stehen dabei klassische und neue kardiovaskuläre Risikofaktoren, Lebensstil- und Bewegungsmedizin, Rehabilitation, psychosoziale Einflussfaktoren, Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, sowie aktuelle Themen wie Tabakprävention, Adipositastherapie und Weiterbildung in der Prävention.
Durch die enge Vernetzung von Grundlagenforschung, translationaler und klinischer Forschung, ambulanter und stationärer Versorgung sowie Fort- und Weiterbildung möchte das Cluster dazu beitragen, präventive Strategien evidenzbasiert weiterzuentwickeln und in der kardiologischen Versorgung nachhaltig zu verankern. Ein besonderes Anliegen ist die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit mit angrenzenden Fachgebieten sowie der Austausch mit nationalen und internationalen Fachgesellschaften.
Das Cluster Prävention versteht sich als gemeinsame Stimme für präventive Kardiologie innerhalb der DGK und darüber hinaus. Es möchte das Bewusstsein für die Bedeutung präventiver Maßnahmen in Medizin, Öffentlichkeit und Gesundheitspolitik stärken und dazu beitragen, Morbidität und Mortalität kardiovaskulärer Erkrankungen langfristig zu senken.
Jedes Mitglied der beteiligten Arbeitsgruppen ist automatisch auch Mitglied des Clusters.