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Frauenherzen: Wo die Versorgung noch Lücken zeigt

DGK Herztage 2026 | AGIK Live: Die Tagungspräsidentin Prof. Tanja Rudolph spricht im Interview über die Versorgung von Frauen nach einem Herzinfarkt, diagnostische Herausforderungen bei MINOCA und geschlechtsspezifische Risikofaktoren. Außerdem fasst sie ihre diesjährigen Kongress-Higlights zusammen.

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

26.09.2026

Bildquelle (Bild oben): Sina Ettmer Photography / Shutterstock.com 

Take-aways

  • Frauen nach einem akuten Koronarsyndrom werden häufiger verzögert medizinisch versorgt. 
  • Eine leitlinienkonforme Revaskularisation wird bei Frauen seltener durchgeführt als bei Männern.
  • Bei MINOCA reicht die Herzkatheteruntersuchung zur Diagnosestellung häufig nicht aus; zusätzliche Verfahren können erforderlich sein.
  • Die Evidenz zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen basiert weiterhin zu einem großen Teil auf Studien mit männlichen Teilnehmern.
  • Geschlechtsspezifische Risikofaktoren wie Schwangerschaftskomplikationen, Alter und Menopause sollten stärker in der Anamnese berücksichtigt werden.

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