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Highlights: Studien & Leitlinien

ESC Congress 2026 | Was waren die wichtigsten Aspekte der neu vorgestellten ESC-Leitlinien? Und welche Studien wurden auf dem Kongress vorgestellt, die das Potenzial haben, bestehende Leitlinien verändern zu können? Prof. Norbert Frey, President-Elect (2025 - 2027) der DGK, fasst im Gespräch mit PD Dr. Stefan Perings die zentralen Erkenntnisse zusammen.

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

 

01.09.2026

Bildquelle (Bild oben): Sergii Figurnyi / Shutterstock.com

Take-aways

  • ATTR-Amyloidose: Die CARDIO-TTRansform-Studie mit Eplontersen senkte zwar das Transthyretin, zeigte aber keinen klinisch relevanten Effekt. Eine Kombination mit bereits eingesetzten Stabilisatoren erscheint daher zunächst nicht sinnvoll.
  • Hypertrophe Kardiomyopathie: Die ACACIA-HCM-Studie zeigte bei Patienten mit nicht-obstruktiver Form unter Aficamten eine deutliche Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) – ein Hinweis auf eine mögliche neue Behandlungsoption.
  • Herzinsuffizienz-Leitlinie: Die Einteilung nach Ejektionsfraktion wurde vereinfacht. SGLT2-Hemmer und Aldosteron-Antagonisten sind nun über das gesamte EF-Spektrum indiziert; bei reduzierter EF kommen weitere Therapien wie ARNi und Betablocker hinzu.
  • Herz und Niere gemeinsam betrachten: Die neue kardiorenale Leitlinie fordert die Kardiologie ausdrücklich dazu auf, die Nierenfunktion stärker zu berücksichtigen – unter anderem durch die Bestimmung von Urinalbumin und Kreatinin, da renale Auffälligkeiten mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden sind.

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