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Herzgespräche: Psychologische Betreuung von Personen mit Herzerkrankungen

Unsere Video-Reportage-Reihe „Herzgespräche“ liefert Patienten und Interessierten wertvolle Einblicke in zentrale Themen der Herzgesundheit. Diesmal: Welche Rolle spielt eine psychologische Betreeung von Herzpatientinnen und -patienten?

 

Alina Warninghoff, Psychologin in den Segeberger Kliniken, erläutert die Gründe, warum Personen in einer kardiologischen Reha häufiger psychologische Unterstützung benötigen als gesunde Personen. Dazu skizziert sie übliche Therapiestrategien und zeigt auf, wie Betroffenen geholfen werden kann, die Angst vor einem weiteren Herz-Ereignis zu nehmen.

Von Kerstin Kropac

 

09.09.2026


Bildquelle oben: iStock / Hispanolistic

Zur Expertin

Alina Warninghoff

Alina Warninghoff ist Psychologin an den Segeberger Kliniken in Bad Segeberg.

Alina Warninghoff Alina Warninghoff

„Unser großes Anliegen ist es, dass es nicht zu einer psychisch behandlungsberürftigen Erkrankung kommt.“

Alina Warninghoff

Das Wichtigste in Kürze

  • Viele Menschen entwickeln nach einem Herzereignis psychische Probleme – zum Beispiel depressive Symptome oder Angststörungen.
  • Die psychische Gesundheit ist eng mit der Herzgesundheit verbunden: Psychische Probleme wie Depressionen gelten nicht nur als Risikofaktor für die Entstehung von Herzerkrankungen, sie können auch deren Verlauf negativ beeinflussen.
  • Viele Betroffene trauen sich beispielsweise nach einem Herzinfarkt nicht mehr, sich körperlich zu betätigen und vermeiden in der Folge körperliche Belastungen. Dabei ist körperliche Aktivität wichtig!
  • Auch deshalb sind Maßnahmen wie zum Beispiel eine Anschlussheilbehandlung in einer Reha-Klinik besonders hilfreich.
  • Manchmal reichen schon drei oder vier Gespräche, um den Patientinnen und Patienten ihre Ängste zu nehmen.
  • Auch Entspannungsübungen wie Atemübungen können helfen, solche Symptome zu reduzieren.

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