Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche betreffen weit mehr als nur das Herz – sie wirken sich auch stark auf die psychische Gesundheit aus. Für viele Patient:innen und deren Angehörige ist die Diagnose ein einschneidendes Erlebnis. Unsicherheiten über die Zukunft, Angst vor körperlicher Überforderung und Einschränkungen im Alltag führen häufig zu emotionaler Belastung.2,3
Eine wirksame und zugleich zugängliche Maßnahme ist Bewegung: Bereits leichte körperliche Aktivität kann dabei helfen, das Herz zu stärken und gleichzeitig das seelische Wohlbefinden zu verbessern.4 Denn Bewegung wirkt stimmungsaufhellend, reduziert Stress und fördert die Selbstwirksamkeit – ein Aspekt, der auch für Praxisteams in der Betreuung von Patient:innen zunehmend an Bedeutung gewinnt.4
Mit der Patient:innenveranstaltung „Leicht ums Herz“, die am 30. September 2026 von 16:00 bis 17:00 Uhr online stattfindet, möchte AstraZeneca ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig Bewegung für Herz und Psyche ist und wie sie sich an verschiedene Belastungsstufen anpassen lässt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen drei unterschiedliche Perspektiven, die Fachwissen, persönliche Erfahrung und den Alltag von Betroffenen miteinander verbinden. Prof. Dr. Christian Stumpf, Sportkardiologe, Klinikum Bayreuth, erklärt, wie sich eine Herzschwäche auf Körper und Psyche auswirkt, ab welchen Krankheitsstadien Bewegung sinnvoll und sicher ist und welche Mythen rund um Sport und Herzschwäche noch immer für Verunsicherung sorgen. Dabei gibt er eine klare Orientierung, welche Bewegungsformen geeignet sind und wie sie individuell an die jeweilige Situation angepasst werden können. Gerald Asamoah, ehemaliger Profifußballer und selbst Herzpatient, gewährt persönliche Einblicke in seinen Alltag mit einem angeborenen Herzfehler. Er zeigt, wie er trotz seiner Erkrankung aktiv geblieben ist und welche einfachen Bewegungsformen sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. Eine betroffene Person ergänzt diese fachlichen Einblicke um ihre eigenen „Aufwachmomente“ im Umgang mit der Erkrankung. Sie schildert, was ihr geholfen hat, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen, und welche kleinen Routinen im Alltag ihr Sicherheit, Struktur und neue Energie geben. Zum Abschluss werden Fragen von betroffenen Patient:innen oder interessierten Angehörigen beantwortet.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam ein Zeichen für ganzheitliche Herzgesundheit zu setzen: https://swp-hl.de/meet/leichtumsherz