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Highlights: Herzinsuffizienz

ESC Congress 2026 | Welche Neuigkeiten lieferte der Kongress zum Themenbereich Herzinsuffizienz? Prof. Christoph Maack (Universitätsklinikum Würzburg) stellt vor, auf welche Studienresultate ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte.

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

 

29.08.2026

Bildquelle (Bild oben): Sergii Figurnyi / Shutterstock.com

Take-aways

  • Neue Leitlinien zur Herzinsuffizienz: Die HFmrEF wird künftig der reduzierten Ejektionsfraktion (HFrEF) zugerechnet; unterschieden werden damit im Wesentlichen HFrEF und HFpEF. Die Therapien werden in Fundamental-, zusätzliche und interventionelle Therapien gegliedert.
  • Aldosteron-Antagonisten über das gesamte Ejektionsfraktionsspektrum: Für Aldosteron-Antagonisten besteht nun eine Klasse-Ia-Empfehlung über das gesamte Spektrum der Ejektionsfraktion. Bei HFpEF können neben Finerenon auch Spironolacton und Eplerenon eingesetzt werden.
  • Neue bzw. erweiterte Therapieempfehlungen: Bei HFrEF wurde die Empfehlung für Digitalis aufgrund der Daten zu Digitoxin und Digoxin von Klasse IIb auf IIa angehoben. Für Patientinnen und Patienten mit HFpEF und Adipositas (BMI ≥30) erhielten Semaglutid und Tirzepatid eine Klasse-IIa-Empfehlung zur Verbesserung der Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz.
  • ACACIA-Studie bei nicht obstruktiver HCM: Der kardiale Myosin-Inhibitor Aficamten zeigte positive Ergebnisse hinsichtlich Lebensqualität und maximaler Sauerstoffaufnahme. Zudem wurden die NT-proBNP-Spiegel als sekundärer Endpunkt um etwa 58 % reduziert – erstmals ein medikamentöser Ansatz mit deutlicher funktioneller Verbesserung bei nicht-obstruktiver HCM.

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