Ärzteteam in Klinikgang

Fellow-up EP: Asymptomatisches VHF, wann, wie behandeln?

Schnelles, richtiges Entscheiden im herausfordernden Klinik-Alltag will gelernt sein. Im Video-Format „Fellow-up EP“ beantworten erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus der Rhythmologie in monatlichen Folgen grundlegende Fragen der Elektrophysiologie.

 

Dieses Mal geht es um asymptomatisches Vorhofflimmern. Prof. Stephan Willems (Asklepios Klinik St. Georg Hamburg) gibt u. a. Antwort auf die Frage: „Asymptomatisches VHF, wann, wie behandeln?“

 

Jetzt Folge 4 ansehen (Dauer: 12 Minuten).

 

Fellow-up EP“ ist ein Format der Rubrik Rhythmologie unter der Leitung von Prof. Lars Eckardt, Prof. Christian Meyer und Prof. David Duncker.

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

15.04.2026

 

Bildquelle (Bild oben): AciiiDsgn / Shutterstock.com 

Take-aways

  • Asymptomatisches Vorhofflimmern ist häufig – aber oft nicht wirklich symptomfrei: Viele vermeintlich asymptomatische Betroffene gewöhnen sich lediglich an den Zustand.

  • Ob Symptome vorliegen oder nicht, spielt für die Indikation zur Antikoagulation keine Rolle, maßgeblich ist allein das individuelle Risiko. Gerade asymptomatisches Vorhofflimmern kann unbemerkt ein erhöhtes Schlaganfallrisiko mit sich bringen.

  • Rhythmuskontrolle kann auch bei asymptomatischen Patientinnen und Patienten sinnvoll sein – es fehlt aber eine klare evidenzbasierte Strategie, weshalb Entscheidungen individuell getroffen werden sollten (z. B. abhängig von Alter, Krankheitsdauer und Risiko für Herzinsuffizienz).

  • Die Katheterablation gilt als nachhaltige Option der Rhythmuskontrolle. Eine medikamentöse antiarrhythmische Therapie dient dagegen eher als kurzfristiger Test oder Überbrückung.

Aus der Formatreihe „Fellow-up EP”:  

 

 

Alle Folgen auf der Übersichtsseite „Fellow-up EP“

 

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