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Highlights: Strukturelle Herzerkrankungen

ESC Congress 2026 | Von TRIC-I-HF bis REBOOT PARADOX: Prof. Stephan Baldus (Herzzentrum der Uniklinik Köln) gibt im Gespräch mit PD Dr. Stefan Perings einen Überblick über die wichtigsten Studienergebnisse der Rubrik.

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

 

29.08.2026

Bildquelle (Bild oben): Sergii Figurnyi / Shutterstock.com

Take-aways

  • Paradoxe Aortenklappenstenose: Die REBOOT-PARADOX-Studie untersucht, welchen Stellenwert die TAVI bei Personen mit paradoxer Aortenklappenstenose hat – einer Patientengruppe, die in den bisherigen TAVI-Studien ausgeschlossen war.
  • TAVI und koronare Herzerkrankung: Eine randomisierte Studie untersucht, ob bei Patientinnen und Patienten mit Aortenklappenstenose und behandlungsbedürftiger KHK zunächst eine PCI und anschließend eine TAVI oder umgekehrt durchgeführt werden sollte.
  • Patient-Prothesen-Mismatch: Die DEDICATE-Studie liefert weitere Erkenntnisse zum Patienten-Prothesen-Mismatch nach TAVI. Als Vorteil wird hervorgehoben, dass die behandelnden Interventionalisten die Klappenprothese auswählen konnten und die Studie damit näher an der klinischen Praxis liegt.
  • Trikuspidalklappeninsuffizienz und Rechtsherzinsuffizienz: TRIC-I-HF untersucht bei Patientinnen und Patienten mit hochgradiger Trikuspidalklappeninsuffizienz und Rechtsherzinsuffizienz, ob eine segelbasierte kathetergestützte Therapie gegenüber einer rein medikamentösen Behandlung auch bei harten Endpunkten wie Hospitalisierung oder Tod Vorteile bringt.

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