ESC Congress 2026 | Von TRIC-I-HF bis REBOOT PARADOX: Prof. Stephan Baldus (Herzzentrum der Uniklinik Köln) gibt im Gespräch mit PD Dr. Stefan Perings einen Überblick über die wichtigsten Studienergebnisse der Rubrik.
Paradoxe Aortenklappenstenose: Die REBOOT-PARADOX-Studie untersucht, welchen Stellenwert die TAVI bei Personen mit paradoxer Aortenklappenstenose hat – einer Patientengruppe, die in den bisherigen TAVI-Studien ausgeschlossen war.
TAVI und koronare Herzerkrankung: Eine randomisierte Studie untersucht, ob bei Patientinnen und Patienten mit Aortenklappenstenose und behandlungsbedürftiger KHK zunächst eine PCI und anschließend eine TAVI oder umgekehrt durchgeführt werden sollte.
Patient-Prothesen-Mismatch: Die DEDICATE-Studie liefert weitere Erkenntnisse zum Patienten-Prothesen-Mismatch nach TAVI. Als Vorteil wird hervorgehoben, dass die behandelnden Interventionalisten die Klappenprothese auswählen konnten und die Studie damit näher an der klinischen Praxis liegt.
Trikuspidalklappeninsuffizienz und Rechtsherzinsuffizienz: TRIC-I-HF untersucht bei Patientinnen und Patienten mit hochgradiger Trikuspidalklappeninsuffizienz und Rechtsherzinsuffizienz, ob eine segelbasierte kathetergestützte Therapie gegenüber einer rein medikamentösen Behandlung auch bei harten Endpunkten wie Hospitalisierung oder Tod Vorteile bringt.
ESC 2026 | TAVI PCI: Untersuchung der zeitlichen Abfolge von TAVI und PCI bei Personen mit Indikationen für beiden Interventionen. Von Prof. T. Rudolph.
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