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Fit für die ersten Dienste: Leitsymptom Brustschmerz

Webinar | In der Webinarreihe „Fit für die ersten Dienste” für angehende und junge Kardiologinnen und Kardiologen wird in der 8. Folge das Leitsymptom Brustschmerz anhand eines Falles diskutiert – mitgebracht und präsentiert von Herzmedizin.de-Studiogast Dr. Cornelie Camerer-Waldecker (St. Johannes Hospital Dortmund).

 

Jetzt Folge 8 ansehen (Dauer: 10 Minuten).

Von:

Dr. Hannah Billig

Sprecherin der Young DGK

 

PD Dr. Philipp Breitbart

Past-Sprecher der Young DGK

 

 

27.05.2026

Bildquelle (Bild oben): soloplayer13892 / Shutterstock.com

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Take-aways

  • „First things first“: bei akutem Brustschmerz immer sofort ein EKG schreiben! (STEMI?)
  • Brustschmerz zunächst einordnen: liegt eine potenziell lebensbedrohliche Ursache vor oder eher eine benigne Genese
  • Basisdiagnostik: Triage, Vitalzeichen/EKG, körperliche Untersuchung, Anamnese, Labor, Troponin/D-Dimere, BGA, TTE, ggf. CT
  • Wichtige Fragen zur ersten Orientierung beim Brustschmerz: Charakter, Lokalisation, Dauer, Auslöser, verbessende Faktoren? Belastungsabhängigkeit? Besserung durch Nitrospray? Begleitsymptome: Dyspnoe, Übelkeit, Kaltschweißigkeit? Merke: Brustschmerz ≠ ACS; ACS ≠ nicht immer klassischer Brustschmerz
  • Red Flags nicht verpassen: ACS (STEMI, NSTEMI, instabile AP)   Aortendissektion, Lungenembolie, Spannungspneumothorax, Perikardtamponade
  • Basismaßnahmen früh etablieren: Monitoring (EKG, O2-Sättigung, Blutdruck, Zugang)
  • Rasche Risikostratifizierung (Think time-critical disease! Bspw. STEMI: Immediate coronary angiography without any delay!)
  • Wenn zeitkritische Erkankungen ausgeschlossen werden konnten: Denke an DD wie Pneumonie, Gastritis, muskuloskelletale Beschwerden etc.

Mehr zum Thema

Aus der Webinarreihe „Fit für die ersten Dienste”:  

 

 

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