Krankenhausgang mit Personen

ICU matters: Hämodynamik (1/4)

Wie kann moderne kardiovaskuläre Intensivmedizin aussehen? Im Video-Format „ICU matters“ werden Fragen und Unsicherheiten adressiert sowie wissenschaftliche Neuerungen in den Kontext moderner Behandlungen gestellt – für ein klares Bild der kardiologischen Sicht auf die Intensivmedizin, konzipiert als Unterstützung für Kolleginnen und Kollegen, die vor ihrer ersten Intensivrotation stehen. 
 
In der ersten Folge des Themenblocks zur Hämodynamik spricht Dr. Eike Tigges (Asklepios Klinik St. Georg Hamburg) zu nicht-invasiven und invasiven Möglichkeiten hämodynamischer Messungen auf der Intensivstation.

 

Jetzt Folge 1 ansehen (Dauer: 8 Minuten).

 

„ICU matters“ ist ein Format von Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Kardiovaskuläre Intensivmedizin“ (AG 3) in der Rubrik Intensiv- und Notfallmedizin. In vier Folgen werden jeweils verschiedene Aspekte eines intensivmedizinischen Themas behandelt.

Von: 

PD Dr. Anselm Derda

Medizinsche Hochschule Hannover

 

11.03.2026

Bildquelle (Bild oben): hxdbzxy / Shutterstock.com

Take-aways

  • Vor der Verlegung aus dem Herzkatheterlabor auf die Intensivstation ist eine therapeutisch belastbare Ausgangsbasis entscheidend – mit Koronar- und Reperfusionsstatus, Laktat und einer raschen Echokardiographie.

  • Eine standardisierte Erhebung zentraler Parameter – MAP, orientierende Echokardiographie, Laktat und ggf. LVEDP – schafft einen klaren Referenzstatus und ermöglicht die zuverlässige Beurteilung hämodynamischer Veränderungen im Verlauf.

  • Ein erweitertes Monitoring im Herzkatheterlabor sollte risikoadaptiert erfolgen. Bei Instabilität, Katecholaminbedarf, Intubation oder Reanimation ist ein frühzeitiges invasives Monitoring sinnvoll, während es bei stabilen Patientinnen und Patienten auch erst auf der Intensivstation etabliert werden kann.

  • Die Indikation zur mechanischen Kreislaufunterstützung ergibt sich nicht aus einem einzelnen Parameter, sondern aus einem hämodynamischen Gesamtbild u. a. mit Laktatdynamik, LV- und RV-Funktion, Katecholaminbedarf, Kongestion und klinischer Entwicklung.

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