Lipidsenker spielen eine zentrale Rolle in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. Auf unserer Themenseite finden Sie kompakte Fachbeiträge, neueste Studien und praxisrelevante Updates rund um Diagnose, Therapie und Leitlinien.
Zwei aktuelle Leitlinien, ein übereinstimmendes Signal: Die DGK-Pocket-Guideline Dyslipidämie 2025 und die 2026 ACC/AHA Guideline on the Management of Dyslipidemia positionieren Nicht-Statin-Therapien als evidenzbasierte Eskalationsoptionen im lipidsenkenden Stufenschema – als Add-on zur maximal tolerierten Statintherapie ebenso wie bei Statinintoleranz.
Patient:innen mit chronischem Koronarsyndrom, peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Diabetes mellitus oder nach akutem Koronarsyndrom zählen zu den Hochrisikokollektiven der kardiovaskulären Prävention. Die aktualisierte ESC-Leitlinie betont die Bedeutung einer frühzeitigen und wirksamen LDL-C-Senkung – doch die therapeutischen Herausforderungen unterscheiden sich je nach klinischem Profil.
Die Therapietreue ist entscheidend für den Erfolg im Lipidmanagement, doch im Alltag oftmals eine Hürde. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Patient:innen durch gezielte Kommunikation, Therapievereinfachung und digitale Tools wie die MyTherapy-App wirksam unterstützen und die Adhärenz nachhaltig steigern können – alles für eine erfolgreiche LDL-C-Senkung.
Frauen leiden anders – damit die weiblichen Risikoprofile und Symptome kardiovaskulärer Erkrankungen konsequent berücksichtigt und Patientinnen zu aktiver Herzprävention ermutigt werden, setzt der Aktionstag „#GoRed – Frauenherzen schlagen anders“ erneut ein Zeichen für die Herzgesundheit von Frauen.
Seit 5 Jahren etabliert sich eine zusätzliche orale Therapie im Lipidmanagement. Mit umfangreicher klinischer Erfahrung, robuster Evidenz zur Ereignisreduktion und klaren Leitlinienempfehlungen ist sie ein verlässlicher Baustein zur Erreichung der LDL-C-Zielwerte bei Patient:innen mit hohem oder sehr hohem kardiovaskulärem Risiko.
Das 2025 Focused Update der ESC/EAS-Leitlinie zur Dyslipidämie betont lipidsenkende Kombinationstherapien für ein schnelles Erreichen der LDL-C-Ziele bei Risikopatient:innen. Testen Sie Ihr Wissen und bewerten Sie die Relevanz oraler Kombinationstherapien im interaktiven Quiz.
Am 14.11. ist Welt-Diabetes-Tag – über 9 Mio. Menschen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland leben mit einem drastisch erhöhten kardiovaskulären Risiko. Die Lipidsenkung ist der Grundpfeiler der kardiovaskulären Prävention, doch die LDL-C-Zielwerte werden in der Praxis oft verfehlt. Was sagt die aktuelle Evidenz und wie können moderne Therapiestrategien helfen, die Versorgungslücke zu schließen?
Das Update der ESC/EAS-Leitlinie 2025 unterstreicht die zentrale Rolle von LDL-C in der kardiovaskulären Prävention. Besonders hervorgehoben wird die frühe Kombinationstherapie, um Hochrisikopatient:innen zuverlässig zu ihren individuellen LDL-C-Zielwerten zu führen.
Frauen erreichen seltener ihre LDL-C-Zielwerte als Männer. Biologische Besonderheiten, eine unterschiedliche Symptomatik und therapeutische Hürden tragen zu dieser Versorgungslücke bei. Moderne orale Therapieoptionen können helfen, diese Lücke zu schließen und das kardiovaskuläre Risiko effektiv zu senken. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und Lösungsansätze.
Ein beim ESC-Kongress vorgestelltes Update der ESC/EAS-Leitlinie Dyslipidämie rückt im Management von Dyslipidämien die individuelle Risikoabschätzung sowie die frühe LDL-C-Zielwerterreichung mittels evidenzbasierter (Kombinations-)Therapien in den Vordergrund aktualisierter Empfehlungen.
Aktuelle Registerdaten zeigen, dass der Zeitpunkt der Zielwerterreichung eine zentrale Rolle für die Prognose kardiovaskulär vorbelasteter Patient:innen spielt. Eine frühzeitige, effektive Senkung des LDL-C wird damit zur wichtigen therapeutischen Stellschraube in der Nachsorge nach Myokardinfarkt.
Bei der ESC-Jahrestagung hielt Daiichi Sankyo Symposien zu Lipidmanagement, fokussiert auf LDL-C-Senkung bei hohem CV-Risiko, Komorbiditäten und Frauen mit Adipositas/Diabetes.
Neue Daten zeigen, dass Bempedoinsäure nicht nur erste, sondern auch weitere kardiovaskuläre Ereignisse effektiv reduziert – unabhängig vom glykämischen Status.
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