Krankenhausgang mit Personen

ICU matters: Hämodynamik (3/4)

Wie kann moderne kardiovaskuläre Intensivmedizin aussehen? Im Video-Format „ICU matters“ werden Fragen und Unsicherheiten adressiert sowie wissenschaftliche Neuerungen in den Kontext moderner Behandlungen gestellt – für ein klares Bild der kardiologischen Sicht auf die Intensivmedizin, konzipiert als Unterstützung für Kolleginnen und Kollegen, die vor ihrer ersten Intensivrotation stehen. 
 
In der dritten Folge zur Hämodynamik führt Prof. Marcus Hennersdorf (SLK-Kliniken Heilbronn) in den Einsatzbereich des Pulmonalarterienkatheters (PAC) ein und erläutert, wie sich aus den Messwerten Therapieentscheidungen ableiten lassen.

 

Jetzt Folge 3 ansehen (Dauer: 13 Minuten).

 

„ICU matters“ ist ein Format von Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Kardiovaskuläre Intensivmedizin“ (AG 3) in der Rubrik Intensiv- und Notfallmedizin. In vier Folgen werden jeweils verschiedene Aspekte eines intensivmedizinischen Themas behandelt.

Von: 

PD Dr. Anselm Derda

Universitätsklinik Bielefeld

 

29.04.2026

Bildquelle (Bild oben): hxdbzxy / Shutterstock.com

Take-aways

  • Der Rechtsherzkatheter ist kein Routine-Tool, sondern ein Präzisionsinstrument und besonders wertvoll bei unklarem oder komplexem Schockgeschehen.

  • In der Rechtsherzkathetermessung zählt nicht nur der Einzelwert, sondern das Gesamtbild aus Wedge-Druck, PAP, SvO₂ und Herzzeitvolumen.

  • Beim kardiogenen Schock wolle auch and Rechtsherzversagen gedacht werden. Dazu können Parameter wie der PAPI können früh entscheidende Hinweise liefern.

  • Beim Einsatz von Herzunterstützungssystemen wie ECMO und/oder Impella steigt der Wert invasiver Hämodynamik, da klinische Einschätzung und Standardparameter oft verfälscht sind.

  • Verlaufsdaten steuern die Therapie besser als 

    Momentaufnahmen.Trends im Monitoring sind oft entscheidender als der erste Messwert.

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