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Take-aways: DIGIT-HF-Subanalyse

ESC Congress 2026 | Die Studie DIGIT-HF untersuchte Digitoxin bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz und reduzierter Ejektionsfraktion. Prof. Udo Bavendiek (Medizinische Hochschule Hannover) fasst im Gespräch mit PD Dr. Stefan Perings die zentralen Erkenntnisse einer neuen Subanalyse zusammen.

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

 

09.09.2026

Bildquelle (Bild oben): Sergii Figurnyi / Shutterstock.com

Take-aways

  • Die DIGIT-HF-Subgruppenanalyse bestätigt den positiven Effekt von Digitoxin: Der Behandlungseffekt zeigte sich bereits früh und blieb über den weiteren Studienverlauf konsistent.
  • Digitalis hat inzwischen einen festen Stellenwert in den Leitlinien: Für weiterhin symptomatische Patientinnen und Patienten mit einer Auswurffraktion von <40 % besteht eine Klasse-2a-Empfehlung.
  • Digitoxin verfügt aktuell über die bessere Evidenz: Während DIGIT-HF einen Wirknachweis für Digitoxin zeigte, blieb die entsprechende Digoxin-Studie beim primären Endpunkt neutral.
  • Bei Lieferengpässen ist eine Umstellung möglich: Digitoxin kann abgesetzt und auf Digoxin in Erhaltungsdosis umgestellt werden. Weitere Subgruppenanalysen der DIGIT-HF-Daten sind geplant.

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