Ausgezeichnet wird eine wissenschaftliche Arbeit zur Digitalisierung in der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ziel ist es, innovative Ansätze sichtbar zu machen, die das Potenzial haben, die Patientenversorgung durch den Einsatz digitaler Technologien deutlich zu verbessern, beispielsweise durch KI-gestützte Diagnostik, telemedizinische Verfahren oder mobile Anwendungen. Im vergangenen Jahr wurde Dr. Antonius Büscher (Universitätsklinikum Münster) für seine Forschungsarbeit ausgezeichnet: „Deep-Learning-basiertes EKG-Modell zur Risikostratifizierung hinsichtlich der Notwendigkeit koronarer Revaskularisation in der Notaufnahme“.
Die eingereichte Arbeit darf maximal 20 Seiten umfassen. Sie sollte bereits publiziert sein; die Veröffentlichung sollte aber nicht länger als 2 Jahre zurückliegen. Zudem sollte die Arbeit nicht gleichzeitig für einen anderen Wissenschaftspreis der Deutschen Herzstiftung oder der Deutschen Stiftung für Herzforschung eingereicht werden.
Das Preisgeld beträgt 10.000 € und wird gestiftet von der Sana Kliniken AG, Ismaning. Alle Bewerbungen werden von einem Gutachtergremium bewertet. Über die Vergabe des Preises entscheidet der Vorstand der Deutschen Herzstiftung im Einvernehmen mit den Gutachtenden. Die Preisverleihung erfolgt während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (31.3.–3.4.2027) in Mannheim.
Teilnahmeberechtigt sind in Deutschland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Die Bewerbungsunterlagen sind bis spätestens 18. Dezember 2026 bei der Deutschen Herzstiftung einzureichen.
Weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung erhalten Sie bei Valerie Rohrwild (Tel. 069/955128-100, E-Mail forschung@herzstiftung.de) und Dr. Sinann Al Najem (Tel. 069/955128-144) sowie unter www.herzstiftung.de/wissenschaftspreise
Zur Übersichtsseite Digitale Kardiologie