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Kumpelherz: 30 Sekunden für die Herzgesundheit

Beim Heimspiel gegen die SV Elversberg am Sonntag (20.9.) startet auf Schalke das gemeinsame Präventionsprojekt „Kumpelherz“ von Schalke 04 und den Knappschaft Kliniken. 

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

18.09.2026

Bildquelle (Bild oben): Knappschaft Kliniken

Messung mit mobilen EKG-Geräten oder Smartwatch

Am Sonntag den 20. September beim Heimspiel des FC Schalke 04 gegen das Team vom Aufsteiger SV Elversberg steht neben dem Fußball auch die Herzgesundheit im Mittelpunkt. Im Rahmen der Präventionsaktion „Kumpelherz“ können Fans kostenlos mit mobilen EKG-Geräten oder einer eigenen EKG-fähigen Smartwatch ein EKG aufzeichnen lassen. Die Messung dauert rund 30 Sekunden. Insgesamt sollen an bis zu 80 Anlaufstellen in und rund um die VELTINS-Arena mehr als 4.000 EKGs aufgezeichnet werden. 

Auffälligkeiten früh erkennen

Ziel der gemeinsamen Aktion von FC Schalke 04 und den Knappschaft Kliniken ist es, mögliche bislang unerkannte Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern frühzeitig zu erkennen. Die aufgezeichneten EKGs werden von einem Ärzteteam innerhalb von 7 Tagen ausgewertet und alle Teilnehmenden erhalten eine Rückmeldung. Bei auffälligen Befunden erhalten die Betroffenen eine entsprechende Rückmeldung und Empfehlung zur weiteren medizinischen Abklärung. 

„Vorhofflimmern tritt häufig auf, bleibt aber oft lange unentdeckt. Je früher wir Auffälligkeiten erkennen, desto schneller lassen sie sich medizinisch abklären.“

„Vorhofflimmern tritt häufig auf, bleibt aber oft lange unentdeckt. Je früher wir Auffälligkeiten erkennen, desto schneller lassen sie sich medizinisch abklären“, erklärt Dr. med. Patrick Müller, medizinischer Leiter von „Kumpelherz“. Mit „Kumpelherz“ soll Herzvorsorge dort stattfinden, wo viele Menschen erreicht werden: mitten im Alltag und beim Stadionbesuch. Die Aktion verbindet damit Gesundheitsprävention mit der Reichweite des Fußballs.

Warum die Aktion wichtig ist

Herzrhythmusstörungen sind in Deutschland neben der koronaren Herzkrankheit (KHK) und der Herzschwäche der häufigste Grund für eine Aufnahme ins Krankenhaus. 1,5 bis 2 Millionen Menschen leiden allein an Vorhofflimmern, der häufigsten anhaltenden Rhythmusstörung. Und 20 bis 30 Prozent der ischämischen Schlaganfälle gehen auf Vorhofflimmern zurück. Solche und andere Rhythmusstörungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln, kann chronisches Leiden ersparen.

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