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Blickpunkt SFB: Förderungsmöglichkeiten

ESC Congress 2026 | Wie begeistert man junge Kardiologinnen und Kardiologen für die Grundlagenforschung? Prof. Steffen Massberg (LMU München) gibt im Interview mit PD Dr. Stefan Perings Einblicke in bestehende Fördermöglichkeiten und berichtet aus eigener Erfahrung über den Weg zur Einrichtung eines Sonderforschungsbereichs (SFB).

Von:

Romy Martínez

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

 

11.09.2026

Bildquelle (Bild oben): Sergii Figurnyi / Shutterstock.com

Take-aways

  • Der kardiologische Nachwuchs zeigt großes Interesse an klinischer Forschung: Der hohe Anteil junger Forschender beim ESC unterstreicht die Attraktivität der klinischen Wissenschaft.
  • Grundlagenforschung aus der Klinik benötigt eigene Freiräume: Anders als klinische Forschung lässt sie sich häufig weniger gut mit der Patientenversorgung verbinden und erfordert daher gezielte zeitliche und finanzielle Ressourcen.
  • Förderstrukturen sind entscheidend: DFG, DZHK und Deutsche Herzstiftung sowie Förderprogramme von Fachgesellschaften (z. B. DGK) und Kliniken bieten wichtige Finanzierungsmöglichkeiten für Clinical Scientists und grundlagenwissenschaftlich arbeitende Forschende.
  • Forschungsverbünde schaffen Infrastruktur und Netzwerke: Forschergruppen und SFBs ermöglichen den Zugang zu etablierten Methoden, Infrastruktur und Kooperationen und erleichtern insbesondere jungen Forschenden die eigenständige Weiterentwicklung ihrer Projekte.
  • Der Aufbau eines SFB ist ein langfristiger Prozess: Die erfolgreiche Einwerbung erfordert über Jahre erhebliche personelle und konzeptionelle Ressourcen. Die intensive Vorbereitungsphase kann zugleich dazu beitragen, Forschungsprojekte und Konsortien nachhaltig weiterzuentwickeln.

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