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Neues aus der ALKK

DGK-Jahrestagung 2026 | Gesprächsrunde mit PD Dr. Stefan Perings und den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Leitende Kardiologische Krankenhausärzte e.V. (ALKK): Der Vorsitzende Prof. Patrick Diemert und die stellvertrenden Vorsitzenden Prof. Christian Perings und Prof. Julinda Mehilli berichten über die Auswirkungen von beschlossenen und anstehenden gesundheitspolitischen Reformen, über erste Erfahrungsberichte mit den neu in Kraft getretenen Hybrid-DRGs und über weitere aktuelle Themen der Arbeitsgemeinschaft.

Von:

HERZMEDIZIN-Redaktion

 

 

16.04.2026

Bildquelle (Bild oben): m:con / Ben van Skyhawk

Take-aways

  • Die geplanten Krankenhausreformen werden als Treiber einer starken Zentralisierung gesehen, die über wirtschaftlichen Druck zur Schließung kardiologischer Kliniken führen könnte – trotz insgesamt hoher Versorgungsqualität.
  • Deutschland weist im internationalen Vergleich zwar eine hohe Zahl kardiologischer Eingriffe auf, bietet dafür aber auch älteren Patientinnen und Patienten einen besonders umfassenden Zugang zu modernen Therapien.
  • Die Einführung der Hybrid-DRGs setzt gezielte finanzielle Anreize zur Ambulantisierung, da stationäre Leistungen schlechter vergütet werden; Kliniken stehen dadurch unter Druck, Leistungen zu verlagern, riskieren aber langfristig strukturelle Nachteile.
  • Die ALKK will künftig stärker auf patientenzentrierte Versorgungsforschung setzen, u. a. durch Registerstudien zu strukturellen Eingriffen, um Qualität, Outcomes und den Zusammenhang zwischen Fallzahlen und Behandlungsergebnissen systematisch zu untersuchen.

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