TCT 2026: PROGRESS, P4, REMEDY-PILOT und TRANSFORM II
PROGRESS: TAVI auch bei mittelgradiger Aortenklappenstenose?
In den letzten Jahren hat sich die TAVI zunehmend für ein breiteres Patientenkollektiv mit hochgradiger symptomatischer Aortenklappenstenose (AS) etabliert. Die Senkung der Altersgrenze von 75 auf 70 Jahre der ESC-Leitlinien 2025 untermauerte diesen Trend.1 Aber auch Patientinnen und Patienten mit hochgradiger asymptomatischer AS können langfristig von der TAVI profitieren laut den 5-Jahresdaten von EARLY TAVR in diesem Jahr. Bei mittelgradiger AS hatte dagegen TAVI-UNLOAD die leitlinienkonforme abwartende Strategie bestätigt, zumindest für Personen mit eingeschränkter Pumpfunktion. Die internationale Studie PROGRESS mit mehr als 2.200 Teilnehmenden aus 6 Ländern untersuchte jetzt erneut den frühzeitigen Einsatz der TAVI bei mittelgradiger AS. Primäre Endpunkte waren der Komposit aus Tod und Herzinsuffizienz-Ereignissen nach 2 Jahren sowie Sicherheitsereignisse nach 30 Tagen.
P4: Koronare CT-Angiographie (CCTA) vs. IVUS-gesteuerte PCI
Die Investigator-initiierte Studie P4 untersuchte erstmals die Nichtunterlegenheit einer CCTA-basierten Strategie gegenüber der IVUS-gesteuerten PCI bei mehr als 1.000 Personen mit Indikation für eine Revaskularisation. In der CCTA-Gruppe wurden die Informationen einer vorab durchgeführten CCTA zur Planung und Führung der PCI eingesetzt. Primärer Endpunkt war die MACE-Rate nach 12 Monaten (kardialer Tod, Myokardinfarkt oder Revaskularisation des Zielgefäßes). Bei Nichtunterlegenheit könnte die CCTA-basierte Steuerung aufgrund der detaillierteren Planung zusätzlichen Mehrfachnutzen bringen durch weniger Strahlenbelastung, kürzere Eingriffsdauer, weniger Kontrastmittel-Volumen und weniger Ressourcenverbrauch.
REMEDY-PILOT: Sinusreducer bei INOCA
Der koronare Sinusreducer wird als interventionelle Therapie bei refraktärer Angina pectoris eingesetzt. Es handelt sich um einen ballonexpandierbaren Stent, der den Druck im Koronarsinus erhöhen soll, um die subendokardiale Durchblutung zu verbessern und die Ischämielast zu verringern. Der genaue Wirkmechanismus des Sinusreducers ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. Zuvor hatte die kleine Studie ORBITA-COSMIC (n=51) die Wirksamkeit des Sinusreducers bestätigt. REMEDY-PILOT ist ebenfalls eine kleine Studie, in der 54 Personen mit INOCA (Ischämie ohne obstruktive Koronarstenosen) randomisiert entweder den Sinusreducer oder eine Schein-Intervention erhielten. Primärer Endpunkt war die Änderung der segmentalen subendokardialen myokardialen Perfusionsreserve nach 6 Monaten.
TRANSFORM II: DCB mit Sirolimus vs. DES mit Everolimus
Drug-Eluting Stents (DES) haben die Rate an Revaskularisationen entscheidend gesenkt und wurden in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. DCB (Drug-Coated Ballons) haben gegenüber DES den Vorteil, dass eine antiproliferierende Substanz eingebracht wird, ohne einen Fremdkörper zu hinterlassen, der die natürliche Gefäßreagibilität stört. Seit einigen Jahren werden DCB alternativ zu DES eingesetzt bei In-Stent-Restenosen und bei kleinen Gefäßdurchmessern. REC-CAGEFREE I hatte jedoch sehr deutlich gezeigt, dass DCB nicht gleichwertig zu DES sind bei koronaren De-novo-Läsionen jeglichen Diameters (insbesondere ≥3,0 mm). Die internationale Investigator-initiierte Studie TRANSFORM II untersuchte die Nichtunterlegenheit eines Sirolimus-beschichteten DCB gegenüber Everolimus-beschichteten DES bei 1.800 Personen mit koronaren De-novo-Läsionen (<3,5 mm) im Hinblick auf Zielgefäßversagen (TLF) und die Überlegenheit im Hinblick auf NACE (Net Adverse Clinical Events def. als Tod jeglicher Ursache, Myokardinfarkt, Schlaganfall und schwere Blutungen) nach 12 Monaten.
PROGRESS, P4, REMEDY-PILOT und TRANSFORM II werden in den Sessions LBCT I und II am Sonntag, den 01.11., und am Montag, den 02.11.2026, vorgestellt.
Im Rahmen unserer Berichterstattung werden wir über diese und weitere Highlights zeitnah und verlässlich informieren. Hier finden Sie ab dem 01. November Studienzusammenfassungen, Expertenkommentare, Interviews und Hintergrundberichte: TCT Congress 2026.
AHA2026: Inflammation, Lipide, Schlaganfall, Rhythmologie und kardiometabolisches Risiko
ZEUS und Lp(a)HORIZON: Antworten auf offene Fragen
ZEUS: Entzündungshemmung durch Ziltivekimab ohne kardiovaskulären Benefit
Die Erwartungen an das proinflammatorische Zytokin IL-6 als neues Target für die kardiovaskuläre Prävention waren hoch, doch ZEUS brachte Ernüchterung: Ziltivekimab senkte bei mehr als 6.300 Personen mit Atherosklerose (ASCVD) und chronischer Nierenerkrankung (CKD) zwar die Entzündungsmarker (IL-6 und hsCRP), aber nicht das MACE-Risiko.1 In Kürze werden die detaillierten Daten präsentiert, die Patientencharakteristika, Sicherheitsprofil und mögliche Ursachen des negativen Ergebnisses von Ziltivekimab näher beleuchten werden. Mit weiteren Erkenntnissen aus den beiden laufenden Studien, HERMES (Herzinsuffizienz) und ARTEMIS (akuter Myokardinfarkt), ist erst im nächsten Jahr zu rechnen.
Lp(a)HORIZON: Fraglicher Nutzen der Lp(a)-Senkung durch Pelacarsen
Erhöhte Lp(a)-Spiegel gelten als unabhängiger Risikofaktor für ASCVD und betreffen rund 20 % der Weltbevölkerung, was den dringenden, bisher ungedeckten Bedarf nach wirksamen Medikamenten unterstreicht. Das Antisense-Oligonukleotid Pelacarsen senkte zuvor die Lp(a)-Spiegel um 80 % und war der Favorit im Rennen um das erste Lp(a)-senkende Arzneimittel. Doch auch hier gab es einen Rückschlag: In der Phase-3-Studie Lp(a)HORIZON mit über 8.000 Personen verfehlte Pelacarsen den primären Endpunkt, MACE (kardiovaskulärer Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall und koronare Revaskularisation).2 Mit großem Interesse werden jetzt die weiteren Daten erwartet, die zentrale Fragen zum Konzept der Lp(a)-Senkung klären könnten.
ZEUS und Lp(a)HORIZON werden in der Session LBS.01 (Translating Science into Prevention: Lessons from Landmark Trials) am Samstag, den 07.11.2026, vorgestellt.
Schlaganfall: Antikoagulation, Thrombolyse und Blutdrucksenkung
OCEANIC-STROKE: Comeback für Asundexian
Der Faktor-XIa-Inhibitor Asundexian war in der Studie OCEANIC-AF mit über 12.000 Personen klar unterlegen vs. Apixaban für die Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern (VHF). Doch dieses Jahr gab es positive Daten von OCEANIC-STROKE auf dem ISC 2026 (International Stroke Congress): Asundexian senkte das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall um 26 % vs. Placebo, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen bei Personen ohne VHF, die zuvor einen nicht kardioembolischen Schlaganfall oder eine Hochrisiko-TIA (transitorische ischämische Attacke) erlitten hatten. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde Asundexian bereits in China zugelassen.3 Möglicherweise könnte mit Milvexian schon bald ein weiterer Faktor-XIa-Inhibitor die therapeutischen Optionen erweitern, falls LIBREXIA-STROKE und LIBREXIA-AF im nächsten Jahr ebenfalls erfolgreich verlaufen. Alle weiteren Details zu OCEANIC-STROKE werden am 07.11. in Chicago präsentiert.
ADJUVANT: Tirofiban vs. IVT bei ischämischem Schlaganfall
Bei Menschen mit akutem ischämischen Schlaganfall (AIS) aufgrund einer LVO (Large Vessel Occlusion) stellt die intravenöse Thrombolyse (IVT) ein wirksames Bridging vor der endovaskulären Thrombektomie (EVT) dar. Doch im klinischen Alltag wird der Einsatz der IVT eingeschränkt aus mehreren Gründen: enges Zeitfenster, strenge Indikationen/Kontraindikationen und hohe Kosten. Tirofiban, ein selektiver Inhibitor des thrombozytären Glykoproteinrezeptors, soll die Thrombozytenaggregation hemmen und wird zunehmend vor der EVT eingesetzt, obwohl klinische Studien in diesem Setting fehlen. Diese Lücke soll jetzt die multizentrische Studie, ADJUVANT, schließen mit rund 1.000 Personen mit AIS, die vor der EVT entweder Tirofiban oder eine IVT erhielten. Primärer Endpunkt war der Personenanteil ohne funktionelle Beeinträchtigungen (modified Rankin Scale; mRS-Score 0-2) nach 90 Tagen.
REDUCE: Spironolacton zur Blutdrucksenkung nach Schlaganfall
Hypertonie ist ein wichtiger Risikofaktor für einen erneuten Schlaganfall nach einer vorhergehenden intrazerebralen Blutung (ICH), doch viele Betroffene erreichen die angestrebten Blutdruckwerte nicht. Bisher ist unklar, ob Spironolacton die Blutdruckkontrolle nach Schlaganfall verbessern kann, das laut ESC-Leitlinien bei resistenter Hypertonie in Betracht kommt (Klasse IIa).4 In der Phase-2-Studie REDUCE erhielten 160 Personen nach ICH (frühestens 3 Wochen nach Wiederherstellung) die blutdrucksenkende Standardtherapie oder zusätzlich Spironolacton. Primärer Endpunkt war die Änderung des systolischen Blutdrucks nach 3 Monaten.
OCEANIC-STROKE, ADJUVANT und REDUCE werden vorgestellt in der Session LBS.02 (Treating the Clot or Controlling the Blood Pressure: Improving Outcomes After Stroke) am Samstag, den 07.11.2026.
Kardiovaskuläre Prävention: Statine bei Älteren, Blutdrucksenkung bei Diabetes und Yoga bei Herzinsuffizienz
STREAM: Statine fortführen oder absetzen bei Älteren?
Noch immer ist unklar, ob und welche älteren Personen von Statinen profitieren, obwohl dieses Jahr bereits zwei Studien neue Erkenntnisse lieferten: In SAGA/SITE hatte das Absetzen vs. Fortführen der Statintherapie keinen Einfluss auf die Gesamtmortalität über 3 Jahre5 und in STAREE senkten Statine zwar das MACE-Risiko, aber verlängerten nicht das Gesamtüberleben nach 6 Jahren. Kann STREAM jetzt mehr Licht ins Dunkel bringen? 1.880 ältere multimorbide Personen mit Statintherapie (≥2 chronische Krankheiten außer Dyslipidämie, aber ohne kardiovaskuläre Vorerkrankungen) setzten Statine ab oder führten diese fort. Primärer Endpunkt war der Komposit aus Gesamtmortalität, Myokardinfarkt und Schlaganfall über 2 Jahre.
OPTIMAL-DIABETES: Was bringt die intensive Blutdruckkontrolle bei Diabetes?
Dieser Frage ging die multizentrische Studie OPTIMAL-DIABETES nach. Untersucht wurden die Outcomes nach 2 Jahren (kardiovaskulärer Tod, Myokardinfarkt, Schlaganfall, Hospitalisierung wegen instabiler Angina pectoris oder Herzinsuffizienz) von rund 10.000 Personen mit Diabetes, die eine intensive Senkung des systolischen Blutdrucks (<120 mmHg) oder die Standardtherapie (<140 mmHg) erhielten.
Yoga-CaRe HF: Yoga bei Herzinsuffizienz
Laut einer aktuellen Metaanalyse hilft Yoga nicht nur bei der Stressbewältigung, sondern kann auch den Blutdruck senken.6 Den Nutzen von Yoga bei Herzinsuffizienz, untersuchte eine randomisierte Studie aus Indien, Yoga-CaRe HF, mit 3.500 Personen mit HFrEF, die randomisiert an 20 Yoga-Sitzungen über 3 Monate teilnahmen. Primäre Endpunkte waren gesundheitsbezogene Lebensqualität nach 3 Monaten und kardiovaskuläre Ereignisse nach einem Jahr.
STREAM, OPTIMAL DIABETES und Yoga-CaRe HF werden vorgestellt in der Session LBS.03 (Late-breaking Science: Hot Topics in CVD Prevention) am Samstag, den 07.11.2026.
Rhythmologie: COAST-AF, SUPERIOR und RACE-CARS
COAST-AF: Zusätzliche LVA-Ablation bei persistierendem VHF
Die Pulmonalvenenisolation (PVI) ist der etablierte Standard für die Katheterablation bei persistierendem VHF. Ob die zusätzliche Ablation von linksatrialen Low-Voltage-Arealen (LVA) den Behandlungserfolg verbessert, ist Gegenstand aktueller Forschung. IDEAL-AF und SOLVE-AF lieferten dieses Jahr Hinweise darauf, dass die zusätzliche LVA den Therapieerfolg verbessern kann bei sorgfältig ausgewählten Patientinnen und Patienten. Die kanadische Studie COAST-AF mit 500 Teilnehmenden mit persistierendem VHF könnte die Evidenz der individualisierten Substratablation weiter stärken.
SUPERIOR: Sacubitril/Valsartan zum Schutz vor VHF-Rezidiven
Nach einer Katheterablation treten trotz erfolgreicher PVI häufig VHF-Rezidive auf, insbesondere bei älteren Personen mit arterieller Hypertonie. Sacubitril/Valsartan könnte durch komplementäre Effekte auf Blutdruck und kardiales Remodeling auch den Erhalt des Sinusrhythmus unterstützen. SUPERIOR soll zeigen, ob Sacubitril/Valsartan vs. Valsartan bei Personen mit Hypertonie nach der Katheterablation die Raten an VHF-Rezidiven nach einem Jahr vermindern kann.
RACE-CARS: Besseres Überleben nach Herzstillstand
Der außerklinische Herzstillstand ist noch immer mit hoher Mortalität und erheblichem Risiko für neurologische Folgeschäden verbunden. Die Real-World-Studie RACE-CARS prüfte, ob ein Maßnahmenpaket die Überlebenschancen von rund 20.000 Betroffenen verbessern kann, bestehend aus: optimierter Notruf, telefonische Anleitung zur Reanimation sowie Laienschulungen. Primärer Endpunkt war das Überleben bis zur Krankenhausentlassung mit guten neurologischen Outcomes (Cerebral Performance Category 1-2). Möglicherweise könnten sich die Ergebnisse aus den USA auch zur Optimierung der Laien-Reanimation in Deutschland nutzen lassen.
COAST-AF, SUPERIOR und RACE-CARS werden vorgestellt in der Session LBS.04 (Late-breaking Science: Innovations to Optimize Arrhythmia Care) am Sonntag, den 08.11.2026.
Kardiometabolisches Risiko: TYDAL-TIMI 78, ATTAIN-OSA und SYNCHRONIZE-CVOT
TYDAL-TIMI 78: ANGPTL4-Hemmung zur Triglyceridsenkung
Das regulatorische Protein ANGPTL4 ist ein hoch interessantes Target, da seine Hemmung nicht nur eine Lipidsenkung bewirkt, sondern auch mit einem geringeren Diabetes-Risikos einhergehen könnte. Denn Menschen mit genetischen Varianten einer verminderter ANGPTL4-Funktion haben ein geringeres Diabetes-Risiko. In ersten klinischen Studien führte der ANGPTL4-Antikörper MAR001 zur Senkung von Triglyzeriden und Remnant-Cholesterin um rund 50 % bei guter Verträglichkeit. In der Phase-2-Studie TYDAL-TIMI 78 wurden die Änderungen der Triglycerid-Spiegel durch MAR001 (q4w, s.c.) in 3 Dosierungen vs. Placebo in Woche 12 als primärer Endpunkt bewertet.
ATTAIN-OSA: Orforglipron bei obstruktiver Schlaf-Apnoe
Die EMA empfiehlt die Zulassung des nicht-peptidischen, oralen GLP-1-RA Orforglipron für das Gewichtsmanagement und zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen.7 Zuvor senkte Orforglipron das Körpergewicht bei Adipositas mit und ohne Diabetes (ATTAIN-1 und ATTAIN-2) und stabilisierte den Gewichtsverlust nach Absetzen von Semaglutid (ATTAIN-MAINTAIN).8 Darüber hinaus wurde die Nichtunterlegenheit für die HbA1c-Senkung von Orforglipron vs. Semaglutid oral in ACHIEVE-3 und die kardiovaskuläre Sicherheit in ACHIEVE-4 nachgewiesen. Als letzte verbleibende Studie des ATTAIN-Programms prüfte ATTAIN-OSA die Wirksamkeit von Orforglipron bei obstruktiver Schlafapnoe über 52 Wochen. Zuvor hatte bereits Tirzepatid in SURMOUNT-OSA signifikante Verbesserungen des AHI (Apnoe-Hypopnoe-Index) vs. Placebo über 52 Wochen erreicht.9
SYNCHRONIZE-CVOT: Hat Survodutid einen kardiovaskulären Nutzen?
Der duale GLP-1- und Glucagon-Rezeptoragonist Survodutid (qw, s.c.) hat bereits Potenzial zur Behandlung von Adipositas und Fettleber bewiesen (SYNCHRONIZE 1 und SYNCHRONIZE-2). In der ereignisgetriebenen Studie SYNCHRONIZE-CVOT wurden rund 5.500 Erwachsene mit Übergewicht eingeschlossen, die zusätzlich ≥2 gewichtsbezogenen Komplikationen oder ≥2 CVD-Risikofaktoren oder CKD aufwiesen. Der primäre Endpunkt (5-Punkt-MACE) soll nun die wichtige Frage klären, ob Survodutid neben Körpergewicht und Fettleber auch das kardiovaskuläre Risiko reduzieren kann.
TYDAL-TIMI 78, ATTAIN-OSA und SYNCHRONIZE-CVOT werden vorgestellt in der Session LBS.05 (Late-breaking Science: New Frontiers in Cardiometabolic Risk Reduction) am Montag, den 09.11.2026.
Im Rahmen unserer Berichterstattung werden wir über alle Kongress-Highlights zeitnah und verlässlich informieren. Hier finden Sie ab dem 06. November Studienzusammenfassungen, Expertenkommentare, Interviews und Hintergrundberichte: AHA Congress 2026
Referenzen
- https://www.novonordisk.com/content/nncorp/global/en/news-and-media/news-and-ir-materials/news-details.html?id=916587
- https://www.novartis.com/news/media-releases/novartis-announces-lpahorizon-phase-iii-topline-results-pelacarsen-patients-elevated-lpa-and-established-cardiovascular-disease-cvd
- https://www.bayer.com/media/en-us/asundexian-first-factor-xia-inhibitor-approved-in-china-for-stroke-risk-reduction-after-priority-review/
- McEvoy JW et al. 2024 ESC Guidelines for the management of elevated blood pressure and hypertension. Eur Heart J. 2024 Oct 7;45(38):3912-4018. doi: 10.1093/eurheartj/ehae178. Erratum in: Eur Heart J. 2025 Apr 7;46(14):1300. doi: 10.1093/eurheartj/ehaf031. Erratum in: Eur Heart J. 2025 Dec 1;46(45):4949. doi: 10.1093/eurheartj/ehaf659.
- Bonnet F et al. Discontinuation of statins for primary prevention of atherosclerotic cardiovascular disease in adults aged 75 years or older (SAGA/SITE): a multicentre, open-label, pragmatic, non-inferiority randomised trial. Lancet Healthy Longev. 2026 Jul;7(7):100884. doi: 10.1016/j.lanhl.2026.100884. Epub 2026 Aug 11.
- Geiger C et al. A systematic review and meta-analysis of yoga for arterial hypertension. PLoS One. 2025 May 14;20(5):e0323268. doi: 10.1371/journal.pone.0323268.
- https://www.ema.europa.eu/en/news/new-oral-glp-1-medicine-weight-management-type-2-diabetes
- Aronne LJ et al. Orforglipron for maintenance of body weight reduction: the double-blind, randomized phase 3b ATTAIN-MAINTAIN trial. Nat Med. 2026 Jul;32(7):2679-2687. doi: 10.1038/s41591-026-04386-7. Epub 2026 May 13.
- Malhotra A et al. Tirzepatide for the Treatment of Obstructive Sleep Apnea and Obesity. N Engl J Med. 2024 Oct 3;391(13):1193-1205. doi: 10.1056/NEJMoa2404881. Epub 2024 Jun 21. Erratum in: N Engl J Med. 2024 Oct 17;391(15):1464. doi: 10.1056/NEJMx240005.
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