fünf junge Ärztinnen und Ärzte stehen im Kreis und schlagen die Hänge übereinander

3 Fragen an die Sprecherin der AGIK

DGK Jahresbericht 2025 | Prof. Tanja Rudolph hat im April 2025 das Amt der Sprecherin der AGIK übernommen. Im Interview spricht sie über ihre zentralen Ziele und den Beitrag der AGIK für die Weiterentwicklung der interventionellen Kardiologie.

Bildquelle (Bild oben): D. Lahout (peopleimages.com) / stock.adobe.com

Von:

Meliha Eslem Yilmaz

DGK-Redaktion

 

02.04.2026

Implementierung innovativer Formate

HERZMEDIZIN: Welche zentralen Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Sprecherin der AGIK gesetzt?

 

Rudolph: Ein zentrales Ziel meiner Amtszeit ist die konsequente Weiterentwicklung des Fort- und Weiterbildungskonzeptes der AGIK, insbesondere durch die Implementierung neuer Inhalte und innovativer Formate. Darüber hinaus ist mir die internationale Vernetzung, vor allem mit der EAPCI und der PCR, ein wichtiges Anliegen, um den fachlichen Austausch zu interventionellen Themen weiter zu stärken.

Zur Person

Prof. Tanja Rudolph

Prof. Tanja Rudolph ist als Oberärztin und Leiterin der Interventionellen Kardiologie in der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie/Angiologie des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, in Bad Oeynhausen tätig. Ihre fachlichen Zusatzqualifikationen (DGK) erwarb sie in den Bereichen der Interventionellen Kardiologie und Herzinsuffizienz. 

Prof. Tanja Rudolph Prof. Tanja Rudolph

Eine offene und konstruktive Kommunikation

HERZMEDIZIN: Wie kann die AGIK aus Ihrer Sicht zur Weiterentwicklung der interventionellen Kardiologie beitragen und dabei hohe Qualitätsstandards sichern?

 

Rudolph: Die AGIK leistet einen wesentlichen Beitrag, indem sie leitlinienbasierte Fortbildungsangebote sowie Positionspapiere bereitstellt und damit eine große Zahl interventionell tätiger Kardiologinnen und Kardiologen erreicht. Auf diese Weise kann sie die Implementierung moderner, evidenzbasierter Therapiekonzepte in den Kliniken in Deutschland aktiv unterstützen.

 

HERZMEDIZIN: Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit und im Austausch innerhalb der AGIK besonders wichtig?

 

Rudolph: Besonders wichtig ist mir eine offene und konstruktive Kommunikation sowohl innerhalb des AGIK-Nukleus als auch mit den Mitgliedern der AGIK und anderen Arbeitsgemeinschaften. Dieser Austausch ist entscheidend, um neue Ideen zu entwickeln und die unterschiedlichen Bedürfnisse interventionell tätiger Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Ausbildungsstufen gezielt aufzugreifen.

Die DGK im Jahr 2025

Neben den zahlreichen Artikeln auf Herzmedizin.de, die einen tiefen Einblick in die vielseitigen Tätigkeiten der Fachgesellschaft geben, finden Sie hier die Daten und Fakten zur Mitgliederentwicklung, Kooperationen, das Protokoll der Mitgliederversammlung sowie Listen der Gremienmitglieder und mehr handlich als PDF-Datei zum Download. 

 

 

Deckblatt DGK Jahresbericht 2025