HERZMEDIZIN: Welche zentralen Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Sprecherin der AGIK gesetzt?
Rudolph: Ein zentrales Ziel meiner Amtszeit ist die konsequente Weiterentwicklung des Fort- und Weiterbildungskonzeptes der AGIK, insbesondere durch die Implementierung neuer Inhalte und innovativer Formate. Darüber hinaus ist mir die internationale Vernetzung, vor allem mit der EAPCI und der PCR, ein wichtiges Anliegen, um den fachlichen Austausch zu interventionellen Themen weiter zu stärken.
HERZMEDIZIN: Wie kann die AGIK aus Ihrer Sicht zur Weiterentwicklung der interventionellen Kardiologie beitragen und dabei hohe Qualitätsstandards sichern?
Rudolph: Die AGIK leistet einen wesentlichen Beitrag, indem sie leitlinienbasierte Fortbildungsangebote sowie Positionspapiere bereitstellt und damit eine große Zahl interventionell tätiger Kardiologinnen und Kardiologen erreicht. Auf diese Weise kann sie die Implementierung moderner, evidenzbasierter Therapiekonzepte in den Kliniken in Deutschland aktiv unterstützen.
HERZMEDIZIN: Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit und im Austausch innerhalb der AGIK besonders wichtig?
Rudolph: Besonders wichtig ist mir eine offene und konstruktive Kommunikation sowohl innerhalb des AGIK-Nukleus als auch mit den Mitgliedern der AGIK und anderen Arbeitsgemeinschaften. Dieser Austausch ist entscheidend, um neue Ideen zu entwickeln und die unterschiedlichen Bedürfnisse interventionell tätiger Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Ausbildungsstufen gezielt aufzugreifen.