fünf junge Ärztinnen und Ärzte stehen im Kreis und schlagen die Hänge übereinander

AG 21 Neugründung Arbeitskreis Young CMR

DGK Jahresbericht 2025 | Mit der Gründung des Arbeitskreises Young CMR reagiert die AG 21 Magnetresonanzverfahren in der Kardiologie gezielt auf das wachsende Interesse junger Kardiologinnen und Kardiologen an der kardialen Magnetresonanztomographie (CMR).

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Von:

Meliha Eslem Yilmaz

DGK-Redaktion

 

02.04.2026

Die klinische Bedeutung der CMR nimmt kontinuierlich zu, ebenso wie die Untersuchungszahlen. Parallel wächst der Bedarf an strukturierter Ausbildung, gezielter Vernetzung und nachhaltiger Qualitätssicherung im Nachwuchsbereich.

 

„Mit der Gründung von Young CMR reagieren wir auf das zunehmende Interesse des kardiologischen Nachwuchses an der kardialen MRT, deren klinische Relevanz und Fallzahlen stetig steigen“, betonen Priv.-Doz. Dr. Nadine Abanador-Kamper, Sprecherin der AG 21, und Priv.-Doz. Dr. Torben Lange, Sprecher des Arbeitskreises. 

 

Young CMR versteht sich dabei als Arbeitskreis, der die interprofessionelle Vernetzung, die strukturierte Weiterbildung und eine nachhaltige Nachwuchsförderung anstrebt.

Kardio-MRT als fester Bestandteil der kardiologischen Ausbildung

Ein zentrales Anliegen des Arbeitskreises ist es, die kardiale MRT frühzeitig und systematisch in der kardiologischen Weiterbildung zu verankern. Ziel ist es, dass künftig alle jungen Kardiologinnen und Kardiologen auf ihrem Ausbildungsweg ein solides Grundverständnis der CMR erwerben. Diese Zielsetzung gewinnt vor allem vor dem Hintergrund der neuen Weiterbildungsordnung an Bedeutung, die erstmals CMR-Basiskenntnisse verbindlich vorsieht.

 

„Wir setzen uns bei steigenden Untersuchungszahlen gezielt für eine strukturierte und zertifizierte CMR-Ausbildung ein“, so Abanador-Kamper und Lange. Durch klare Ausbildungsstrukturen und Qualitätssicherungsmaßnahmen soll sichergestellt werden, dass junge Kolleginnen und Kollegen die notwendige Expertise effizient erwerben können und zugleich der hohe Standard der Patientenversorgung gewahrt bleibt.

Vernetzung, Orientierung und neue Lernformate

Ein weiterer Schwerpunkt von Young CMR liegt auf der Vernetzung bildgebungsinteressierter Nachwuchskardiologinnen und -kardiologen sowie auf der Erleichterung des Zugangs zur CMR-Ausbildung. Geplant ist der Aufbau eines bundesweiten Netzwerks mit Übersichten zu Kardio-MRT-Ausbildungsstätten und Hospitationsmöglichkeiten, lokalen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern sowie Fort- und Weiterbildungsangeboten. Ergänzt werden soll dies durch individuelle Beratungsangebote zu Weiterbildungs- und Karrierewegen in der kardiovaskulären Bildgebung.

 

Darüber hinaus plant der Arbeitskreis, dedizierte Sessions auf DGK-Kongressen zu etablieren und das Angebot durch strukturierte Teaching-Formate weiter auszubauen. Vorgesehen sind unter anderem „CMR: Fit für den Facharzt“, Online-Kurse, fallbasierte Lernformate sowie „Meet-the-Expert“-Veranstaltungen. Auch die internationale Vernetzung spielt eine wichtige Rolle: Der Austausch mit jungen Kolleginnen und Kollegen aus der kardiovaskulären Bildgebung soll gezielt gestärkt werden, etwa durch Kooperationen mit dem „Heart Imagers of Tomorrow“ (HIT) Network der EACVI.

 

Mit Young CMR entsteht ein engagierter Nachwuchsarbeitskreis, der Ausbildung, Vernetzung und Qualitätssicherung in der kardialen MRT gezielt miteinander verbindet. Der Arbeitskreis wird von Priv.-Doz. Dr. Torben Lange als Sprecher gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dr. Lukas Weberling koordiniert.

Zur Person

PD Dr. Nadine Abanador-Kamper

PD Dr. Nadine Abanador-Kamper ist Kardiologin sowie Sektionsleiterin am Helios Universitätsklinikum Wuppertal. Ihre Schwerpunkte liegen in der Kardio-MRT, Kardio-CT, CPU, der interventionellen Kardiologie sowie in Lehre und Forschung an der Universität Witten/Herdecke.

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Zur Person

PD Dr. Torben Lange

PD Dr. Torben Lange ist Facharzt in der Klinik für Kardiologie und Pneumologie an der Universitätsmedizin Göttingen. Seine Schwerpunkte liegen insbesondere im Bereich der kardialen Bildgebung wie moderne kardiale MRT-Verfahren.

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Die DGK im Jahr 2025

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Deckblatt DGK Jahresbericht 2025