Seit 2026 besteht die Akademie aus einem Steuerungsgremium und drei Ausschüssen für die fachlichen „Kernbereiche“ der Akademie: Dem Ausschuss Weiterbildung (unter dem Vorsitz von Dr. Wolf Andreas Fach), dem Ausschuss Kurse (Vorsitz: Prof. Albrecht Elsässer; stellv. Vorsitz: PD Dr. Janine Pöss) und dem Ausschuss Zertifizierung und Curricula (Vorsitz: Prof. Dr. Andreas Rolf; stellv. Vorsitz: Prof. Dr. Dr. Christian Jung). Die Mitglieder des Steuerungsgremiums sind beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter aus den Arbeitsgruppen und Sektionen oder aus der Gesundheitspolitik. Die Besetzung der Akademie obliegt laut Satzung dem Vorstand und erfolgt für eine Amtszeit von vier Jahren. Bei der Besetzung der Akademie sollen die fachliche Expertise der kardiovaskulären „Subdisziplinen“ abgebildet, intersektorale Ansprechpartnerinnen und -partner ausgewählt und die Diversität der Gesellschaft berücksichtigt werden.
Eine zentrale Aufgabe der neuen Vorsitzenden und des Steuerungsgremiums ist es, die neuen Strukturen zusammenzuführen und die Zusammenarbeit zu festigen. Dabei ist es hilfreich, dass beide Vorsitzende bereits zuvor in der Akademie aktiv eingebunden waren, sodass sie auf bestehenden Strukturen und Erfahrungen aufbauen konnten. Zu Beginn ihrer Amtszeit machten sie sich intensiv mit der neuen Geschäftsordnung vertraut und ließen sich vom bisherigen Akademievorsitzenden Prof. Norbert Frey sowie den Verantwortlichen der DGK über den aktuellen Stand der Akademie informieren. Ein besonderes Augenmerk der kommenden Zusammenarbeit liegt auf der engen Abstimmung zwischen Steuerungsgremium und den Ausschüssen. Deren Vorsitzende und Mitglieder verfügen über große fachliche Expertise, sodass die laufenden Aktivitäten der Akademie nahtlos fortgeführt werden können.
Der Bereich des Fortbildungsangebots ist aktuell von grundlegenden Veränderungen geprägt. Dazu zählen die Überarbeitung der Muster-Weiterbildungsordnung, die Auswirkungen der Krankenhausreform auf Fortbildungsstrukturen sowie die Umsetzung der neuen (Muster-) Fortbildungsordnung in den Landesärztekammern. Diese Entwicklungen erfordern organisatorische, rechtliche und finanzielle Anpassungen. Die DGK-Akademie verfolgt außerdem das Ziel, bestehende Curricula, Zertifizierungen und Weiterbildungsangebote kontinuierlich zu überprüfen und an den aktuellen Stand der Wissenschaft anzupassen. Der schnelle wissenschaftliche Fortschritt in der klinischen Kardiologie erfordert eine stetige Weiterentwicklung der Inhalte, die in den kommenden Jahren auch die Etablierung neuer Kurse und Curricula einschließen wird. Bereits jetzt sind mehrere neue Angebote geplant oder in Umsetzung. Ergänzt wird das Angebot beispielsweise durch einen neuen Online-Refresherkurs „Sportkardiologie“ sowie durch geplante zusätzliche AGIK-Summits zur „Koronaren Physiologie und Bildgebung“ und zur Lungenarterienembolie. Darüber hinaus wird in Kürze ein Kardio-MRT-Kurs angeboten, der sich gezielt an Kardiologinnen und Kardiologen kurz vor der Facharztprüfung Kardiologie richtet.
Mit ihrem breiten Spektrum an Themen und Formaten trägt die DGK-Akademie den vielfältigen Fortbildungsbedürfnissen ihrer Mitglieder Rechnung. Ihr Ziel bleibt es, durch ein hochwertiges Kursangebot die kardiologische Versorgung in Deutschland auf einem hohen Niveau und im Einklang mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu sichern.