Bei 96 % der Patientinnen und Patienten aus der PCI-Gruppe und 94 % der Patientinnen und Patienten in der CABG-Gruppe lagen Daten zum 5 Jahres-Follow-up vor. Die Patientinnen und Patienten waren im Median 66 Jahre alt, waren zu 82 % Männer, zu 29 % Diabetiker. Bei ca. 20 % zeigte sich ein chronischer Gefäßverschluss, bei fast 70 % mindestens eine Bifurkationsstenose, bei 12 % der Patientinnen und Patienten im PCI-Arm wurde eine intravaskuläre Bildgebung verwendet.
Nach 5 Jahren zeigte sich kein Unterschied hinsichtlich des kombinierten primären Endpunktes zwischen den Gruppen (PCI 16 % vs. CABG 14 %, HR 1,16; 95%KI [0,89;1.52], p=0,27). Bei den einzelnen Endpunkten zeigten sich keine Unterschiede hinsichtlich Mortalität (PCI 7 % vs. CABG 7 %, HR 0,99 (95%KI [0,67;1,46]) und Schlaganfall (PCI 2 % vs. CABG 3 %, HR 0,65; 95%KI [0,33;1,28]), allerdings war die Rate an Myokardinfarkten (Overall: PCI 8 % vs. CABG 5 %, HR 1,57 [1,04;2,36], prozedurale MI: PCI 2 % vs. CABG 1 %, spontane MI: PCI 6 % vs. CABG 4 %) und erneuten Revaskularisationen (PCI 16 % vs. CABG 8 %, HR 2,02; 95%KI [1,46-2,79]) in der PCI Gruppe höher.
In den Subgruppenanalysen zeigte sich lediglich bei den Patientinnen und Patienten mit einem SYNTAX-Score von 23-32, sowie bei Personen mit bereits im Vorfeld durchgeführter PCI ein Vorteil hinsichtlich einer operativen Revaskularisation. Andersherum zeigte sich kein Unterschied zwischen den beiden Studienarmen bei Patientinnen und Patienten mit niedrigem (<23) oder hohen (>32) SYNTAX-Score als auch bei Personen mit Diabetes.