1.200 Personen (Durchschnittsalter 62,7 Jahre, 19,8 % Frauen) wurden randomisiert. Das mediane Follow-up betrug 39,6 Monate. Ausgehend von einem mittleren Baseline-Wert von 4,01 mmol/l wurden nach 6 Monaten mittlere Kaliumspiegel von 4,36 mmol/l in der Behandlungsgruppe gegenüber 4,05 mmol/l in der Kontrollgruppe erreicht.
Der primäre Endpunkt trat in der Behandlungsgruppe mit 22,7 % signifikant seltener auf als in der Kontrollgruppe mit 29,2 % (HR 0,76; 95%KI [0,61; 0,95] p=0,015). Dieser Effekt war in allen vorab definierten Subgruppen konsistent, einschließlich ischämischer Herzerkrankungen und Herzinsuffizienz. Der Hauptgrund für den Unterschied im primären Endpunkt waren ICD-Therapien (Schocktherapie oder antitachykarde Stimulation), die seltener in der Kontrollgruppe auftraten (15,3 % vs. 20,3 %; HR 0,75; 95%KI [0,57; 0,80]) ebenso wie ungeplante Hospitalisierungen wegen Rhythmusstörungen (6,7 % vs. 10,7 %; HR 0,63; 95%KI [0,28; 0,64]) und wegen Herzinsuffizienz (3,5 % vs. 5,5 %; HR 0,62; 95%KI [0,37;1,11]). Auch die Mortalität war in der Behandlungsgruppe niedriger: Insgesamt verstarben 5,7 % vs. 6,8 % der Personen in beiden Vergleichsgruppen (HR 0,85; 95%KI [0,54; 1,34].
Die Sicherheitsanalyse ergab, dass Hospitalisierungen aufgrund von Hyperkaliämie oder Hypokaliämie jeweils bei 1 % der Personen beider Gruppen vorkamen. Ungeplante Hospitalisierungen (>24 Stunden) und Todesfälle jeglicher Ursache traten jeweils bei 29,5 % vs. 33,2 % der Personen in der Behandlungs- und Kontrollgruppe auf (HR 0,88; 95%KI [0,72; 1,08]).